20.05.20, 08:00 Uhr
Regierung will Reisegutscheine absichern
Jetzt hat die Brache eine Gutscheinlösung, aber nicht die, die sie wollte. Die Bundesregierung hat

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Jetzt hat die Brache eine Gutscheinlösung, aber nicht die, die sie wollte. Die Bundesregierung hat heute beschlossen, eine freiwillige Gutscheinlösung auf den Weg zu bringen. Immerhin: Die Voucher sollen staatlich abgesichert werden. Was bereits heute möglich sei, werde als neue Lösung präsentiert, kritisiert der DRV. „Der Beschluss des Kabinetts täuscht eine Tatkraft der Bundesregierung vor, die in der Realität nicht vorhanden ist “, sagt Präsident Norbert Fiebig. Gutscheine hätten nur eine geringe Akzeptanz. Die Veranstalter müssten daher weiterhin an den Großteil ihrer Kunden Geld rückerstatten. Geld, das schlicht nicht vorhanden sei. Der Verband erneuert deshalb seine Forderung nach einem Rettungsfonds. „Nur die Kombination aus freiwilligen Gutscheinen und Kreditfonds kann jetzt die Liquidität der Unternehmen sichern“, so Fiebig. Das finanzielle Risiko des Bundes sei dabei überschaubar. Die Unternehmen könnten die Beträge an den Fonds schrittweise zurückführen. Fiebig: „Zwingend ist eine sofortige Entscheidung über das dringend notwendige Zuschussprogramm für Reisebüros, Reiseveranstalter und die Dienstleister der Touristik. Die Bundesregierung muss endlich systematisch sinnvolle Entscheidungen treffen, die dem Umfang der Probleme in der gesamten Touristik gerecht werden.“

