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13.05.20, 08:00 Uhr

Verbände fordern Tourismusgipfel mit Merkel

Mit „SOS-Signalen“ wenden sich die Branchenverbände BTW, Dehoga, DRV, DTV, IHA, RDA und VIR

Foto: Bundesregierung/Bergmann
Mit „SOS-Signalen“ wenden sich die Branchenverbände BTW, Dehoga, DRV, DTV, IHA, RDA und VIR erneut an die Politik. „Wenn nicht schnell Hilfe kommt, ist die Tourismuswirtschaft am Ende“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Die Verbände fordern deshalb einen Tourismusgipfel im Bundeskanzleramt unter Leitung von Kanzlerin Merkel. „Wir sehen uns mit einer Krise dramatischen Ausmaßes konfrontiert, in der wir schnellstmöglich Hilfe benötigen“, sagt BTW-Präsident Michael Frenzel. „Ein beträchtlicher Teil des deutschen wirtschaftlichen Mittelstands läuft Gefahr innerhalb weniger Wochen komplett wegzubrechen. Über eine Million Arbeitsplätze sind unverschuldet in Gefahr geraten. Die Rücklagen sind aufgebraucht. Ohne einen Rettungsfonds mit schnellen, direkten Finanzhilfen werden wir es nicht schaffen.“ Auf dem geforderten Tourismusgipfel müsste aus Sicht der Verbände vor allem darüber diskutiert werden, welche auf die Vielfalt der touristischen Bereiche zugeschnittenen finanziellen Unterstützungen aufgelegt werden müssten, um das Überleben der Branche zu sichern. DTV-Präsident Reinhard Meyer bringt es auf den Punkt: „Wir brauchen einen Rettungsschirm und ein wirksames Konjunkturprogramm. Tourismus muss endlich Chefsache sein!“