Die Branche verliert fast elf Milliarden Euro
Bis Ende Juni summieren sich die Umsatzeinbußen für die Reisebranche auf 10,8 Milliarden Euro. Das

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Bis Ende Juni summieren sich die Umsatzeinbußen für die Reisebranche auf 10,8 Milliarden Euro. Das hat der DRV ausgerechnet. „Vor Ende der Pfingstferien in Deutschland werden keine Auslandsreisen möglich sein“, verweist DRV-Präsident Norbert Fiebig auf die bis Mitte Juni gültige weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amts. Hinzu kämen die enormen Belastungen für die Branche durch die Rückabwicklung gebuchter Reisen. „Die existenzbedrohende Situation in der Reisewirtschaft wird immer dramatischer.“ Vor diesem Hintergrund erneuert der Verband seine Forderung nach einem Soforthilfeprogramm. Die Politik könne nicht länger völlig tatenlos hinnehmen, wie Reisebüros und Reiseveranstalter ihre Existenz verlieren. Jetzt müssten endlich zielgenaue Hilfsprogramme mit nicht rückzahlbaren Beihilfen für das weggebrochene Geschäft her. Fiebig: „Der Branche geht ansonsten ganz schnell die Luft aus.“

