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23.04.20, 08:00 Uhr

Milliardenverlust im ersten Quartal

Die Coronakrise hat das Ergebnis der Lufthansa Group im ersten Quartal erheblich belastet. Der

Foto: Lufthansa
Die Coronakrise hat das Ergebnis der Lufthansa Group im ersten Quartal erheblich belastet. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro zurückgegangen. Der operative Verlust liegt im ersten Quartal bei 1,2 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es 336 Millionen. Die verfügbare Liquidität der Lufthansa Group beträgt aktuell rund 4,4 Milliarden Euro. Angesichts des Geschäftsausblicks, bestehender Verbindlichkeiten in Milliarden­höhe aus Lieferungen und Leistungen und aus Kundenanzahlungen für Tickets von stornierten Flügen sowie anstehender Rückzahlungen von Finanzver­bindlichkeiten geht der Konzern jedoch von einem deutlichen Rückgang der Liquidität in den nächsten Wochen aus. Es sei nicht damit zu rechnen, dass der entstehende Kapitalbedarf mit weiteren Mittelaufnahmen am Markt gedeckt werden könne, heißt es. Der Konzern befinde sich deshalb in intensiven Verhandlungen mit den Regierungen seiner Heimatländer hinsichtlich verschiedener Finanzierungsinstrumente, um kurzfristig eine nachhaltige Sicherung der Solvenz zu erreichen. Der Vorstand sei zuversichtlich, dass die Gespräche zu einem erfolgreichen Abschluss führen.