DRV kritisiert weltweite Reisewarnung
Der DRV äußert seinen Unmut über Politiker, die den Sommerurlaub wegen der Coronakrise schon ganz

Foto: CDC/ Alissa Eckert MS, Dan Higgins MAM
Der DRV äußert seinen Unmut über Politiker, die den Sommerurlaub wegen der Coronakrise schon ganz abschreiben oder ausschließlich innerhalb Deutschlands für möglich halten. „Wir brauchen niemanden, der den Sommerurlaub ins Aus katapultiert. Diese Aussagen sind zum aktuellen Zeitpunkt in keiner Weise zielführend“, klagt Präsident Norbert Fiebig. Vielmehr benötige die Branche differenzierte Reisehinweise, um ein Minimum an Planungssicherheit zu erhalten. „Wenn auch in Zukunft allgemein vor Auslandsreisen gewarnt wird, wird das der Realität nicht gerecht, daher tun so bald wie möglich differenzierte Risikobewertungen not!“ Der Verband geht – unter der Voraussetzung weiter sinkender Infektionszahlen - von einer schrittweisen Öffnung aus. Zunächst für Reisen in bestimmte Regionen Deutschlands und anschließend in europäische Länder, die die Corona-Pandemie gut gemeistert haben. Dabei müssten besondere Vorsichtsmaßnahmen gelten. „Wann das genau sein wird, hängt von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes und der weiteren Entwicklung der Pandemie“, so Fiebig. Von der Bundesregierung fordert der DRV-Präsident vorsichtige Äußerungen, wann eine Öffnung zu erwarten ist.

