17.04.20, 08:00 Uhr
DRV fordert schnelles Handeln
Über die dramatische Lage der Unternehmen der Reisewirtschaft hat DRV-Präsident Norbert Fiebig

Foto: DRV
Über die dramatische Lage der Unternehmen der Reisewirtschaft hat DRV-Präsident Norbert Fiebig heute Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier informiert und von der Bundesregierung schnelleres Handeln gefordert. Die Reisewirtschaft leide erheblich unter den Folgen der Covid-19-Pandemie, erklärte Fiebig. Allein von Mitte März bis Ende April hatte die Branche Umsatzeinbußen in Höhe von 4,8 Milliarden zu verkraften. „Wir brauchen endlich die verpflichtende Gutschein-Lösung, die die Bundesregierung bereits im Kabinett beschlossen hat.“ Bis zum jetzigen Zeitpunkt liege keine Entscheidung aus Brüssel dazu vor. „Der Prozess in Brüssel ist zu langsam. Die Bundesregierung muss mehr Tempo machen und vorhandene Spielräume für eine nationale Lösung nutzen“, so Fiebig.

