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QTA kritisiert von der Leyen

Die QTA ist sauer auf Ursula von der Leyen. Die EU-Kommissionspräsidentin hatte öffentlich dazu

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Die QTA ist sauer auf Ursula von der Leyen. Die EU-Kommissionspräsidentin hatte öffentlich dazu aufgerufen, wegen der Coronakrise vorerst noch keinen Sommerurlaub zu buchen. Gleichzeitig wartet die Branche noch immer auf eine Entscheidung aus Brüssel zur Gutscheinlösung. „Mit unsensiblen Aussagen und zugleich fehlenden handfesten Alternativen wird deutlich, wie sehr verantwortlichen Politikern immer noch ein klares Bewusstsein für die dramatischen Folgen der Corona-Pandemie auf die Reisebranche fehlt“, heißt es in einer QTA-Mitteilung. Es sei richtig, dass niemand verlässliche Vorhersagen über den weiteren Verlauf der Infektionen machen kann. „In dieser Situation sind jedoch keine spekulativen Warnungen erforderlich, sondern handfeste politische Lösungen und vor allem ein Aufruf zur Solidarität mit tausenden von notleidenden mittelständischen Betrieben und deren Mitarbeitern.“ Ein ausgesprochen schlechtes Bild werfe es auf die Europäische Union, wenn von der Brüsseler Bürokratie statt konkreter Entscheidungen nur schlechte Stimmung komme. Ein Kompromiss-Vorschlag des Corona-Kabinetts für Hilfslösungen liege schon sehr lange zurück. Dennoch herrsche in Brüssel eine unverantwortliche Funkstille, die unzählige touristische Unternehmen in Existenznöte treibe. Die Geschäftsführer der QTA-Kooperationen fordern die politische Entscheidungsträger sowohl in Berlin als auch in Brüssel auf, sich mehr mit der dramatischen Situation der Reisewirtschaft auseinanderzusetzen. „Selbst mit zurückhaltenden Ladenöffnungen wird kein Reisebüro gerettet. Das Problem ist um Dimensionen größer und bedarf einer sofortigen strategischen Vorgehensweise.“