14.04.20, 08:00 Uhr
Best-Reisen fordert Vergütung für Gutschein-Beratung
Best-Reisen fordert die Veranstalter auf, die Arbeit der stationären Reisebüros mit ihren

Foto: Best-Reisen
Best-Reisen fordert die Veranstalter auf, die Arbeit der stationären Reisebüros mit ihren Gutscheinvarianten finanziell zu vergüten. „Die Front verläuft am Counter und nirgendwo sonst,“ sagt Cornelius Meyer, Vorstand Marketing & Vertrieb. „Stationäre Reisebüros fechten die Diskussion mit den Endkunden aus und sollen dafür werben, dass sich die Kunden für einen Gutschein entscheiden statt für die Erstattung des Reisepreises. Das muss vergütet werden.“ Die Reisebüros wendeten Zeit, Mühe und Engagement auf, um die Liquidität der Veranstalter zu verbessern. Damit sicherten sie auch die eigenen Provisionen. „Allerdings ist die Provision ganz klar als Vergütung für Beratung und Verkauf zu betrachten, also für längst erledigte Arbeit. Jede neue Dienstleistung hat in jeder Branche ihren Preis.“ Und die zum Teil sehr aufwändigen Diskussionen mit den Kunden seien letztlich nichts anderes als eine neue Beratung im Auftrag und zugunsten des Handelsherrn. Meyer: „Da ist es doch nur fair, diese Arbeit für jeden einzelnen Kunden zu entlohnen.“

