Bundesregierung hilft Kreuzfahrt-Reedereien
Um Liquiditätskrisen vorzubeugen, wollen die Regierungen von Deutschland, Frankreich, Finnland,

Foto: Fincantieri Group
Um Liquiditätskrisen vorzubeugen, wollen die Regierungen von Deutschland, Frankreich, Finnland, Italien und Norwegen den Kreuzfahrt-Reedereien in der Coronakrise unter die Arme greifen. Auf Antrag können sie für ein Jahr die Schuldentilgung ihrer mit Hilfe staatlicher Garantien finanzierten Kreuzfahrtschiffe aussetzen. So sollen auch negative Auswirkungen für die Werften und deren Zulieferer vermieden werden. „Wir sorgen für eine Liquiditätsentlastung bei den Kreuzfahrtreedereien und stabilisieren damit in der aktuellen Krisensituation die langjährigen Geschäftsbeziehungen der europäischen Werften“, sagt Norbert Brackmann, der Maritime Koordinator der Bundesregierung. Die Maßnahmen dienten so auch dem Schutz Tausender Arbeitsplätze in der europäischen Werftindustrie und zahlreichen Zulieferbetrieben.

