02.04.20, 08:00 Uhr
VUSR fordert Rettungsfonds für die Branche
In der Diskussion um die Gutschein-Lösung schließt sich der Verband unabhängiger selbstständiger

Foto: Pexels
In der Diskussion um die Gutschein-Lösung schließt sich der Verband unabhängiger selbstständiger Reisebüros (VUSR) dem Verband Internet Reisevertrieb (VIR) an und fordert einen Rettungsfonds für die Branche. Demnach sollen die Veranstalter und Leistungsträger die Rückzahlungen des Reisepreises in den „Deutschen Reise-Rettungsfonds“ auslagern können, aus dem dann die Kunden entschädigt werden. Schuldner wäre die Bundesrepublik Deutschland. Aus den Kundengeldern, die bei den Veranstaltern verbleiben, sollen die Reisebüros verprovisioniert werden. Nach der Krise könnten die Veranstalter und Airlines einen Beitrag in ihre Angebote einpreisen, um den Fonds wieder auszugleichen. Der Gutschein-Idee erteilt der VUSR eine Absage. „Gutscheine verkörpern eher ein Sterben der Branche auf Raten“, heißt es in einem Positionspapier. Der Verband befürchtet, dass den Veranstaltern nach dem Ende der Krise die Finanzmittel fehlen, um die gebuchten Reisen auch durchzuführen.
Ausführliche Infos gibt es hier

