TUI und DER Touristik setzen Provisionsrückforderungen aus
Die Corona-Krise setzt den Reisebüros mächtig zu. Nicht nur die ausbleibenden Umsätze, auch die

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Die Corona-Krise setzt den Reisebüros mächtig zu. Nicht nur die ausbleibenden Umsätze, auch die Rückforderung bereits gezahlter Provisionen für stornierte Reisen macht den Agenturen zu schaffen. TUI und die DER Touristik suchen nun nach Wegen, die Reisebüros finanziell zu entlasten. TUI hat am vergangenen Wochenende die Agenturabrechnungen ausgesetzt, um die Rückbelastung von bereits erfolgten Provisionszahlungen zu vermeiden. Gleichzeitig würden Wege geprüft, wie in den Reisebüros die Liquidität gesichert und ein fairer Ausgleich geschaffen werden könne, heißt es in Hannover. Die DER Touristik setzt die Rückforderung von Provisionsvorauszahlungen ebenfalls vorübergehend aus. Dies gilt für alle Reisen, die infolge der weltweiten Reisewarnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten. Aktuell prüfe die Bundesregierung, wie die Kundenanzahlung erhalten und zugleich die existenziell notwendige Liquidität der Reisebüros und Veranstalter erhalten werden können, teilt der Konzern mit. Hiervon hänge die Provisionsfrage unmittelbar ab.

