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16.03.20, 08:00 Uhr

DRV fordert Ausgleich für verlorene Provisionen

Weil die Veranstalter wegen des Coronavirus massenweise Reisen absagen müssen, fordert der DRV von

Foto: DRV
Weil die Veranstalter wegen des Coronavirus massenweise Reisen absagen müssen, fordert der DRV von der Politik über die bereits getroffenen Maßnahmen hinaus weitere Beihilfen für Veranstalter und Reisebüros. „Die geltenden Stornoregelungen im deutschen Reiserecht sind für eine derartige Großkrise nicht geeignet“, sagt DRV-Präsident Norbert Fiebig. „Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, die Provisionen für Reisebüros und die Stornokosten für Reiseveranstalter im Rahmen einer Beihilfe auszugleichen.“ Sollte dies nicht zeitnah umgesetzt werden, müssten die sofortigen Rückzahlungen auf Grundlage der geltenden Stornoregeln umgehend ausgesetzt oder durch Reisegutschriften ersetzt werden. „Mit diesen Schritten kann die Liquidität in der gesamten Reisewirtschaft erhalten bleiben. Das schützt Verbraucher und Wirtschaft“, so Fiebig.