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TUI streicht 8.000 Stellen

Die TUI sieht sich startklar für eine baldige Wiederaufnahme der Reiseaktivitäten in Deutschland

Foto: TUI Group
Die TUI sieht sich startklar für eine baldige Wiederaufnahme der Reiseaktivitäten in Deutschland und Europa. Die ersten Konzern-Hotels auf Sylt und in Mecklenburg-Vorpommern öffnen in den kommenden Tagen ihre Türen. Auch in den europäischen Destinationen seien die Hotels und Clubs der TUI bereit, Urlauber zu empfangen, heißt es. „ Die Saison startet später, könnte dafür aber länger dauern“, sagt Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen.  Gleichzeitig kündigt der Konzernchef Einschnitte an. Die TUI müsse schlanker sein als vor der Coronakrise, effizienter, schneller und digitaler. Die Verwaltungs-Kosten sollen dauerhaft um 30 Prozent sinken.  Um das zu erreichen, werden 8.000 Stellen abgebaut beziehungsweise nicht neu besetzt. In den ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahres hat der Konzern den Umsatz um sechs Prozent auf sechs Milliarden Euro gesteigert. Das operative Ergebnis ohne die Auswirkungen von Einmaleffekten lag bei minus 240 Millionen Euro. Das entspricht einer Verbesserung um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für zusätzliche Liquidität sorgt der 1,8 Milliarden-Kredit der KfW. Joussen: „Wir waren vor der Krise wirtschaftlich sehr erfolgreich und werden es auch nach dem Ende der Krise wieder sein.“