16.03.20, 08:00 Uhr
Bundesrat fordert besseren Insolvenzschutz
Der Bundesrat will, dass Pauschalreisen besser abgesichert werden und hat am vergangenen Freitag

Foto: Bundesrat/ Sacha Radke
Der Bundesrat will, dass Pauschalreisen besser abgesichert werden und hat am vergangenen Freitag einen entsprechenden Beschluss gefasst. Die Bundesregierung soll nun prüfen, welche gesetzlichen Maßnahmen notwendig sind. Nach der Insolvenz von Thomas Cook ist der Bundesrat der Ansicht, dass die Höchsthaftungssumme für den Insolvenzschutz von 110 Millionen Euro nicht ausreicht. Als Alternative zur fixen Maximalsumme für den Versicherer zieht das Gremium eine an den Vorauszahlungen der Reisenden orientierte Versicherung für den einzelnen Veranstalter in Betracht. Auch eine Fondslösung sei denkbar, in die jeder Pauschalreiseveranstalter proportional zu seinem Umsatz einzahlt. Wann sich die Bundesregierung mit dem Thema befasst, steht noch nicht fest.

