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Coronavirus zwingt Lufthansa zum Sparen

Lufthansa will die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus durch Maßnahmen zur Kostensenkung

Foto: Lufthansa
Lufthansa will die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus durch Maßnahmen zur Kostensenkung begrenzen. Unter anderem werden alle geplanten Neueinstellungen nochmals überprüft, ausgesetzt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Außerdem können die Mitarbeiter ab sofort unbezahlten Urlaub nehmen. Eine Ausweitung der tariflichen Teilzeitangebote ist in Prüfung. Alle geplanten Stations- und Flugbegleiter-Lehrgänge ab April werden abgesagt. Die Kursteilnehmer der bereits laufenden Lehrgänge werden vorerst nicht in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen. Ziel bleibe es jedoch, den Teilnehmern langfristig einen Arbeitsvertrag anbieten zu können, heißt es. In den administrativen Bereichen kürzt die Kernmarke Lufthansa das Projekt-Volumen um zehn Prozent, das Sachkostenbudget um 20 Prozent. Die Lufthansa Group hat bereits alle Flüge von Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines von und nach Festland-China bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März gestrichen. Aufgrund der aktuellen Nachfragesituation für Flüge von und nach Hongkong wurden zudem auf dieser Strecke Kapazitätsanpassungen vorgenommen. Weitere Frequenzanpassungen von und nach Frankfurt, München und Zürich sind geplant. Rechnerisch stehen zurzeit 13 Langstreckenflugzeuge der Lufthansa Group am Boden.