24.09.19, 08:00 Uhr
Insolvenz löst Sorge in den Zielgebieten aus
Auch in den Zielgebieten löst die Pleite von Thomas Cook große Besorgnis aus. Laut Medienberichten

Foto Josh Sorenson/Pexels
Auch in den Zielgebieten löst die Pleite von Thomas Cook große Besorgnis aus. Laut Medienberichten spricht Michalis Vlatakis, Präsident des kretischen Reisebüroverbands, von einem "Erdbeben" für die Insel. In diesem Jahr sind rund 400.000 Urlauber mit Veranstaltern des Konzerns nach Kreta gereist. Rund 70 Prozent der Tourismusunternehmen vor Ort arbeitet mehr oder weniger eng mit Thomas Cook zusammen. Auf den Balearen warnt Ministerpräsidentin Francisca Armengol vor "schwerwiegenden Auswirkungen". Wie die "Mallorca Zeitung" schreibt, hat die Inselregierung zusammen mit Hoteliers und der Unterstützung der Zentralregierung in Madrid sogar versucht, ein Rettungspaket für Thomas Cook zu schnüren. Die britische Regierung habe jedoch die Zustimmung verweigert. Nach einer Meldung der Nachrichtenagetur Reuters rechnet der türkische Hotelverband mit einem Besucherschwund von 600.000 bis 700.000 Urlaubern im Jahr. Auf Zypern befürchten die Hotels Einbußen von 200 Millionen Euro. Das berichtet die Zeitung "Cyprus Mail" im Internet. Der stellvertretende Tourismusminister Savvas Perdios geht davon aus, dass die Hotels von Juli bis September rund 50 Millionen Euro wegen nicht bezahlter Rechnungen verlieren.

