TUI stellt neues Provisionsmodell vor
TUI knüpft bei den Vertriebskonditionen 2019/20 an das Vergütungsmodell der Vorjahre an. In der

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TUI knüpft bei den Vertriebskonditionen 2019/20 an das Vergütungsmodell der Vorjahre an. In der Grundstruktur ändert sich nichts, auch die Provisionssätze in den Tabellen bleiben gleich. Ebenso unverändert bleiben die sieben Partnerbindungsstufen, die Produktincentives, die Value Berechnung und die volle Leistungsprovision. Auch die Gebeco- und TUI Cruises-Umsätze zählen weiterhin zum TUI Value- und damit zum TUI-Gesamtumsatz. Die im Sommer eingeführte Änderung beim Wachstumsvorteil greift auch im nächsten Jahr. Demnach wird der volle individuelle Wachstumsvorteil zu hundert Prozent angerechnet und gleicht einen Umsatzrückgang im Folgejahr von bis zu 15 Prozent aus.
TUI Cruises wird gesondert verprovisioniert
Neu ist, dass TUI Cruises-Buchungen ab 1. Juli mit Abreisen ab 1. November gesondert verprovisioniert werden. Das neue Modell solle den Vertriebspartnern auch ohne neue Schiffe bis 2023 eine langfristig angelegte, leistungsgerechtere Vergütung mit höherer Planungssicherheit bieten, heißt es in Hannover. In der separaten TUI Cruises-Tabelle wird die Umsatzklasse von allen Einzelplatzbuchungen für 2019/20 bestimmt und zwar ohne Vorjahresbezug. Außerdem rücken Classic- und Horizonte-Vermarktungspartner in eine Tabelle zusammen und ziehen mit den TUI Cruises-Exklusivpartnern gleich. In der Standard-Tabelle gibt es zehn Prozent Provision ab 75.000 Euro Umsatz. Agenturen, die weniger umsetzen, können zwischen acht und 9,5 Prozent verdienen. Den Spitzensatz von 12,5 Prozent bekommen Reisebüros ab einer Million Euro Umsatz.
Zusätzliche Ertragsmöglichkeiten
Zusätzliche Ertragsmöglichkeiten für die Reisebüros will TUI mit dem neu im Provisionsmodell verankerten TUI Value Upgrade bieten. Dabei werden Verkaufssteigerungen für TUI Cars und Camper, Reiseversicherungen und Flugzusatzleistungen honoriert. Auch von neuen unterjährigen Aktionsangeboten aus dem Portfolio der Marken TUI und Airtours sollen die Reisebüros profitieren. „Basic“-Angebote werden mit maximal zehn Prozent verprovisioniert. Bei „Chance“-Angeboten bekommen die Agenturen mindestens zwei Prozent Bonusprovision.
„Dem Wunsch der Reisebüros nach maximaler Stabilität und Planungssicherheit kommen wir nach“, resümiert Vertriebsdirektor Michael Knapp. „Wer auf Wachstum und Value Umsatz steuert, profitiert von hohen Provisionserlösen.“

