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25.03.19, 08:00 Uhr

Keine Rettung für Germania

Für die insolvente Germania ist keine Rettung in Sicht. Alle seriösen Bieter, mit denen man

Foto: Germania, Karsten Kießling
Für die insolvente Germania ist keine Rettung in Sicht. Alle seriösen Bieter, mit denen man zuletzt verhandelt habe, seien abgesprungen, meldet Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg. Damit sei eine Stilllegung nicht mehr abzuwenden. „Angesichts der Ausgangslage war es von Anfang an klar, dass eine Rettung extrem schwierig sein würde“, sagt Wienberg. „Germania war gegroundet, wir hatten keine eigenen Flugzeuge und kein Geld, die Leasingraten zu bezahlen. Trotzdem ist diese Nachricht natürlich enttäuschend.“ In allen Fällen sei der extrem enge Zeitrahmen der Knackpunkt gewesen. Zum 31. März endet der Insolvenzgeldzeitraum. Weil Germania für eine Fortführung des Geschäftsbetriebs aus eigener Kraft die Mittel fehlen, hätte die Investorenlösung bis dahin stehen müssen. „Weniger als zwei Monate sind für die Investoren sehr wenig, um eine Übernahme zu planen, durchzurechnen, darüber zu entscheiden“, so Wienberg. Die Mitarbeiter erhalten nun in den nächsten Tagen die Kündigungen und werden zusätzlich zum Anfang April freigestellt. Kunden, die ihr Ticket direkt bei Germania gebucht haben, können ihre Forderungen im Insolvenzverfahren anmelden.