23.01.19, 08:00 Uhr
QTA fordert klare Position zu Rückvergütungen
Nach der Kritik des Verbandes Internet-Reisevertrieb (VIR) an massiven Gutschein- und

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Nach der Kritik des Verbandes Internet-Reisevertrieb (VIR) an massiven Gutschein- und Rückvergütungsaktionen bei Reisebuchungen meldet sich jetzt auch die QTA zu Wort. „Bislang hat die Branche gemeinsam versucht, Rückvergütungen als massive Fehlentwicklung einzuschränken. Da kann es nicht sein, dass derzeit fast alle Veranstalter die Füße stillhalten, wenn im großen Stil mit massiven Preisaktionen geworben wird“, kritisiert OTA-Sprecher Thomas Bösl. Auf der einen Seite würden die Rahmenbedingungen für den stationären Vertrieb verschärft, Provisionsmodelle sowie Verträge verkompliziert und der Mehraufwand nur in homöopathischen Dosen abgedeckt. Auf der anderen Seite werde tatenlos hingenommen, wenn Kunden mit völlig unwirtschaftlichen Gutschein-Angeboten gelockt werden.
Die QTA fordert die Veranstalter deshalb auf, sich zum Thema Rabattierung deutlicher zu positionieren. „Wir stehen zu unseren Veranstalter-Partnern, werden es aber nicht hinnehmen, wenn auf Kosten dieser Loyalität unsere Bedeutung am Markt abnimmt“, mahnt Bösl. Veranstalter, die ihren Verkauf mit Unterstützung wirtschaftlich unsinniger Rückvergütungsaktionen ankurbeln wollen, müssten damit rechnen, künftig von Reisebüros gemieden zu werden. Bösl: „Wir lassen uns nicht länger durch derartige Preisaktionen unter Druck setzen.“ Der QTA-Sprecher will das Thema künftig bei Einkaufsgesprächen mit den Veranstaltern ganz oben aufhängen. Insbesondere solle die unverhältnismäßig starke Bindung des stationären Vertriebs an starre Geschäftsregeln aufgebrochen und auf mehr Provisionsgerechtigkeit hingearbeitet werden.

