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12.11.18, 08:00 Uhr

Reisebürobarometer: gutes Jahr 2017

Um für die Zukunft gewappnet zu sein, müssen Reisebüros in Technik und gut ausgebildetes Personal

Foto: Pexels
Um für die Zukunft gewappnet zu sein, müssen Reisebüros in Technik und gut ausgebildetes Personal investieren. Diese Auffassung vertritt Bernd Zillich, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Reisebürobarometer im DRV. Bei der Vorstellung der Analyse der Daten aus dem Geschäftsjahr 2017 betonte er, dass Unternehmen „nicht umhin können, den Umsatz pro Beschäftigten zu erhöhen“. Und dies sei nur machbar, wenn die technischen und personellen Voraussetzungen stimmten. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz pro Reisebüro-Beschäftigten durchschnittlich bei 662.000 Euro. Der niedrigste D­­urchschnittswert, 619.000 Euro, wurde bei Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern registriert. Den höchsten Umsatz pro Person, 759.000 Euro, verbuchten Reisebüros mit weniger als zwei Mitarbeitern. „Weil in kleinen Reisebüros sich der Inhaber selbst ausbeutet“, so Zillich. Doch selbst in diesen müsste der Pro-Kopf-Umsatz höher sein. Denn egal wie viele Mitarbeiter ein Unternehmen hat: Um wirtschaftlich auf gesunden Beinen zu stehen, sollte jede Kraft im Team laut Zillich für rund 800.000 Euro Umsatz sorgen. Für den Reisebürobarometer 2017 wurden Daten von Agenturen ausgewertet, die Geld mit touristischen Reisen verdienen. Reine Firmendienste befanden sich nicht unter den rund 1.200 Unternehmen. Das Ergebnis der Analyse: „2017 war ein tolles Jahr“, so Zillich. Umsatz und Erlöse kletterten unabhängig von der Betriebsgröße nach oben. Der Umsatz betrug insgesamt rund 4,6 Milliarden Euro, die Erlöse lagen bei rund 487 Millionen Euro. Die Umsatzrendite belief 1,1 bis 1,5 Prozent.