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02.11.18, 08:00 Uhr

Reisemedizin: Vorsicht in Japan und Indien

Insbesondere Schwangere sollten sich vor einer Reise nach Japan oder Indien auf gesundheitliche

Foto: Stockxpertcom
Insbesondere Schwangere sollten sich vor einer Reise nach Japan oder Indien auf gesundheitliche Risiken vorbereiten. In Japan sind in diesem Jahr bislang 1.289 Menschen an Röteln erkrankt. Das sind etwa zwölfmal so viele wie im Vorjahr. Besonders betroffen sind Tokio und die Präfekturen Chiba, Kanagawa, Aichi, Ibaraki und Saitama auf der Insel Honshu. Das Centrum für Reisemedizin (CRM) rät Reisenden, ihre Standardimpfungen zu überprüfen und gegebenenfalls aufzufrischen. In Indien wurde in der Stadt Jaipur im Bundesstaat Rajasthan Ende September die erste Infektion mit dem Zika-Virus bestätigt. Seitdem ist die Fallzahl auf 131 gestiegen. Reisende sollten sich dort wirksam gegen Stechmücken schützen. Sowohl Röteln als auch Zika-Infektionen können zu schweren Schäden bei Ungeborenen führen.