28.10.18, 08:00 Uhr
Thomas Cook: 20 neue Häuser konzerneigener Hotelmarken
Kundenwünsche haben sich verändert: Aktuelle Studien zeigen, dass für 83 Prozent der Strand- und

Foto: Thomas Cook
Kundenwünsche haben sich verändert: Aktuelle Studien zeigen, dass für 83 Prozent der Strand- und Badeurlauber die Unterkunft eine maßgebliche Rolle bei der Wahl des Urlaubsziels spielt. Das heißt: „Für viele ist das Hotel wichtiger als das Reiseziel“, sagt Thomas-Cook-Chefin Stefanie Berk. Dem tragen die Oberurseler Rechnung und wollen mit ihren acht konzerneigenen Hotelmarken die Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen passgenau abdecken. Mit der Eröffnung von 20 neuen Hotels (drei Sunconnect, sechs Sentido, zwei Casa Cook, einem Aldiana und acht Cook’s Clubs) nächsten Sommer wächst nun das Angebot der eigenen Hotelmarken auf aktuell 164 Hotels.
Zu den wichtigsten Saisoneröffnungen zählt Berk das neue Casa Cook auf Chania sowie ein weiteres Haus der Marke auf Ibiza. Eine Erfolgsgeschichte sei zudem die erste im Juni eingeführte Marke Cook’s Club. „Damit erreichen wir junge, preisbewusste Kunden, die vorher nicht im Reisebüro oder bei einem Veranstalter gebucht haben“, freut sich Berk. 80 Prozent der Gäste in diesen Häusern seien Neukunden. Die jungen Urlauber, sogenannte Millenials, suchten „kleine Anlagen, nicht die großen Kästen“ in zentraler Lage, legten Wert auf schönes Design und hochwertige Gastronomie – alles zu überschaubaren und vorher kalkulierbaren Kosten, so die Veranstalterchefin. Neun Häuser der jungen Marke wird es im nächsten Sommer geben, drei in Griechenland, eines in Bulgarien, zwei in der Türkei, eines auf Mallorca, eines in Ägypten und ein weiteres in Italien.
Auch bei Sentido gibt es Neuzugänge: Die vor zehn Jahren ins Leben gerufene Eigenmarke feiert ihr Jubiläum mit sechs neuen Häusern, darunter einem neuen Hotel an der toskanischen Küste in Italien. Aldiana, wieder Teil der Cook-Familie, wartet ebenfalls mit einem Neuzugang im italienischen Kalabrien auf und ist nun mit zehn Anlagen vertreten. Außerdem präsentiert sich die Clubmarke mit neuem Logo und modernem, frischem Auftreten, „wir leisten uns einen Relaunch der Marke“, so Berk.
Einen Blick auf die Ziele: Einen Schwerpunkt legt Thomas Cook im nächsten Sommer auf Griechenland. Dort eröffnen fünf neue Häuser Thomas-Cook-eigener Hotelmarken: ein Casa Cook, Sentido und Sunconnect sowie zwei Cook`s Clubs. Griechenland sei ein Vorreiter und „hungrig“, neue Konzepte umzusetzen, sagt Sascha Büsseler, Leiter Yield & Product für Zentraleuropa. Auf Santorin gibt es es sieben neuen Hotels. Komplett neu im Programm der Oberurseler sind die Inseln Skiathos (mit sechs Hotels), Skopelos (mit einem Hotel) und Thassos (mit fünf Hotels). Sie werden mehrmals wöchentlich von Condor und anderen Airlines angeflogen. Künftig können zudem für jedes Haus aus dem Griechenland-Programm Privattransfers gebucht werden. Ebenfalls neu: Auf Kreta gibt es nun auch Condor-Direktflüge zum Flughafen Sitia und damit deutlich kürzere Transferzeiten für Hotels in den Regionen Ierapetra und Makrigialos.
Auch Tunesien steht in Oberursel wieder verstärkt im Fokus: „Wir glauben, dass wir zu alter Größe zurückkommen können“, sagt Büsseler. Erstmals bietet Thomas Cook vier Flughäfen im Programm an, und zwar Hammamet, Monastir, Tunis und Djerba. Alle wichtigen Regionen auf dem Festland wurden ausgebaut. Elf neue Hotels finden Kunden auf dem Festland, drei neue Häuser sind auf Djerba im Angebot. Auch das Comeback der Türkei spiegelt sich im Angebot wider: Thomas Cook hat sein Angebot in den Regionen Antalya, Dalaman und Izmir auf nun knapp 200 Hotels ausgebaut; die Flugkapazität wurde um 30 Prozent erhöht.
Weitere Neuheit: Im zum vergangenen Sommer neu konzipierten Familienkatalog finden Kunden für nächsten Sommer nicht mehr nur Flugreisen in sieben Zielgebote, sondern nun auch mit dem Auto erreichbare Angebote in Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich. Insgesamt sind im Programm 178 Hotels gebündelt, davon 37 neue Häuser. Alle Hotels werden mit Skizzen der Familienzimmer vorgestellt. Labels wie „Family Time“, „Family Fun“ (viele Aktivsangebote), „Family Splash“ (Rutschenhotels) und „Family Garden“ (Häuser mit eigenem Betreuungskonzept) sollen ebenfalls bei der Auswahl helfen. Wie schon im vergangenen Jahr ist das Neckermann-Familienpaket für Frühbucher inklusive: Für Familien, die mit mindestens einem Kind unter 15 Jahren mit Condor in ein Ziel auf der Nah- oder Mittelstrecke starten, sind Sitzplatzreservierung und Bordverpflegung kostenfrei inbegriffen. „Dieser Service hat uns in puncto Familien aus dem Stand heraus 500.000 Gäste beschert“, freut sich Büsseler.

