19.09.18, 08:00 Uhr
Namibia: Sorgfältig auf Hygiene achten
Laut Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf meldet Namibia seit Mitte Dezember letzten

Foto: Stockxpertcom
Laut Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf meldet Namibia seit Mitte Dezember letzten Jahres ausgehend von Windhoek landesweit 3.000 Verdachtsfälle auf Hepatitis E. 462 Infektionen wurden bestätigt, 24 Menschen sind gestorben. Die Infektion erfolgt meistens über verunreinigtes Trinkwasser oder Nahrungsmittel. Reisenden wird geraten, sorgfältig auf Hygiene zu achten. Schwangere sollten die bekannten Infektionsgebiete meiden. Die meisten Krankheitsfälle stammen aus den informellen Siedlungen der Hauptstadt Windhoek. Außerdem sind die Regionen Khomas, Omusati, Erongo und Oshana betroffen. Einzelfälle wurden auch aus allen anderen Regionen Namibias gemeldet. "Die Zahl der Neuinfektionen geht zwar seit Mitte August zurück", sagt Dr. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des CRM . "Reisende sollten aber dennoch Vorsichtsmaßnahmen treffen." Insbesondere für Schwangere bestehe ein erhöhtes Risiko auf schwere Krankheitsverläufe.

