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27.08.18, 08:00 Uhr

Eurowings und DRV gründen Arbeitsgruppe

Eurowings reagiert auf den Ärger der Reisebüros wegen der zahlreichen Flugverspätungen im Sommer.

Foto: Eurowings
Eurowings reagiert auf den Ärger der Reisebüros wegen der zahlreichen Flugverspätungen im Sommer. Die Airline hat sich inzwischen zweimal mit dem DRV zu Gesprächen getroffen. Erklärtes Ziel ist es, „künftig eng und partnerschaftlich mit dem DRV und dem Reisevertrieb“ zusammenzuarbeiten. Insbesondere die Kommunikation soll verbessert werden. Um das zu erreichen, wollen Eurowings und der DRV eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit Vertretern von Leisure- und Business-Reisebüros gründen. In dieser Arbeitsgruppe sollen aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Branche sowie in der Kommunikation und Zusammenarbeit offen diskutiert und Lösungen gefunden werden, die allen Beteiligten Gerecht werden. „Ich bin froh, dass wir im Austausch mit Eurowings unsere Positionen für den Vertrieb sehr deutlich machen konnten und wir jetzt an einem Tisch sitzen“, sagt Ralf Hieke, Vizepräsident mittelständische Reisemittler (Säule A) im DRV. Eurowings hat inzwischen alle 77 Flugzeuge aus der ehemaligen Air Berlin-Flotte in die eigene Flotte integriert und größere Puffer in die Flugpläne eingebaut. Das Personal in den Call Centern wurde um 40 Prozent aufgestockt. Darüber hinaus wurde das eigene Personal an Kundenkontaktpunkten wie den Flughafenstationen um bis zu 50 Prozent verstärkt. Im Winterflugplan 2018/19 soll zusätzliche Zeitpuffer zu mehr Stabilität im Flugplan beitragen.