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„Gewillkürte Pauschalreise ist Unfug“

Rainer Klee, CEO von Aerticket, nimmt die Konstruktion der „gewillkürten Pauschalreise“ aufs

Foto: Aerticket
Rainer Klee, CEO von Aerticket, nimmt die Konstruktion der „gewillkürten Pauschalreise“ aufs Korn. Um den Vorgaben der neuen Pauschalreiserichtlinie zu entsprechen, statten einige Veranstalter Einzelleistungen mit einem Servicepaket inklusive Sicherungsschein aus. Die Praxis ist jedoch juristisch umstritten. „Wir halten die Idee der gewillkürten Pauschalreise für groben Unfug.“, so Klee. „Die Deklarierung einer Einzelleistung mit einem Servicepaket zu einer gewollten oder gewillkürten Pauschalreise ist aus unserer Sicht sogar Kundentäuschung und wird rechtlich niemals Bestand haben.“ Der Gesetzgeber habe mehr Transparenz und Rechtssicherheit gewollt, auf keinen Fall Täuschung von Kunden, ob bewusst oder unbewusst. Aerticket geht einen anderen Weg und hat zum Start des neuen Reiserechts die Buchungsplattform „Cockpit Holidays“ aus der Taufe gehoben. Sie ermöglicht die Kombination von verschiedenen Reisebausteinen zu einer Pauschalreise. Dabei tritt Aerticket als Veranstalter auf.