Anzeige

Studiosus setzt auf die Islamische Welt

Bei Studiosus zieht die Nachfrage nach Reisen in die Islamische Welt wieder an. Aktuell liegen zum

Foto: Marco Polo
Bei Studiosus zieht die Nachfrage nach Reisen in die Islamische Welt wieder an. Aktuell liegen zum Beispiel Marokko, Jordanien, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Oman „deutlich zweistellig“ über dem Vorjahresniveau. In Ägypten und Tunesien verzeichnen die Münchner sogar ein dreistelliges Plus, in Tunesien aber auf einem niedrigen Niveau mit fünf bis sechs Reisegruppen. „Die Nachfrage nach islamischen Ländern ist definitiv auf den Wachstumspfad zurückgekehrt“, sagt Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch. „Unsere Kapazitäten für 2019 haben wir deshalb deutlich ausgeweitet.“ Das wachsende Interesse sei auch bei der Nachfrage nach Reisen in den Iran festzustellen, die seit 2015 städnig zunehme. Allerdings erwartet Kubsch auch wegen der politischen Entwicklung für 2019 eine Dämpfung und Verlagerung in die arabischen Zielgebiete. Aber auch in Israel kann der Münchener Studienreisen-Spezialist ein Plus von rund 30 Prozent feststellen. Insgesamt sei bei den vorliegenden Zahlen bis zur Jahresmitte eine stabile Entwicklung festzustellen, so Kubsch weiter. Abseits des Nahen Ostens und Nordamerikas kann er durchgängig positive Zahlen für Südamerika verzeichnen, die vor allem auf der Preisentwicklung basieren. Eine rückläufige Nachfrage gibt es in diesem Jahr für die USA, eine Fortsetzung ist auch trotz einer günstigen Preisentwicklung 2019 zu erwarten, Grundlage ist die Politik des US-Präsidenten Donald Trump. Das nördliche Nachbarland Kanada ist der große Profiteur des "Trump-Effekts". "Es gibt Verschiebungen aus den USA, Kanada befindet sich im Aufwind. 2019 könnte das Plus allerdings wegen der ansteigenden Hotelpreise etwas weniger stark ausfallen." Auswirkungen auf den Tourismus sei auch deutlich in Myanmar festzustellen, denn durch die Situation mit den Rohyngia habe das Image des Landes stark gelitten und es sei zu einem daramtischen Einbruch von bis zu 60 Prozent gekommen. Zu den Gewinnern in diesem Jahr gehören auf Seite von Studiosus China und die Länder Zentralasiens. Sieben neue Studienreisen sind in den Katalogen „Amerika, Afrika - inklusive Nordafrika 2019“ und „Naher Osten, Arabische Halbinsel, Asien, Australien 2019“ zu finden. „Orient zum Anfassen“ heißt zum Beispiel eine neue 13-tägige Marokkoreise. In Jordanien können die Kunden jetzt „Berge und Wüsten“ erleben. Und die neue „Große Nahostreise“ kombiniert Jordanien und den Libanon mit Israel. Auch in Israel hat Studiosus das Angebot ausgebaut. Neu im Programm sind die Reisen „Impressionen“ sowie „Bibelspuren, Szenebars und Wüstenzauber“. Kubsch sieht das Land weiter im Aufwand, erwartet aber auch weitere Preissteigerungen. Ausgebaut haben die Münchner das Angebot für den Fernen Osten und Südamerika, aus dem Programm gestrichen wurden zwei Reisen in den Iran und die USA. Acht neue Touren gehören nun zum Katalog "Small & Smart", die mit kleineren Gruppen durchgeführt werden und weniger Besichtigungen umfassen. Knapp drei Jahre nach dem Start hat das Programm nun einen Umfang von mehr als 50 Reisen. Die Studiosus-Marke Marco Polo Reisen geht ebenfalls mit einem erweiterten Angebot im jetzt veröffentlichten Katalog „Entdeckerreisen im Team 2019“ in die nächste Saison. Elf Reisen sind neu im Programm. In der Ferne führen sie nach Südafrika, China, Nordthailand, Südindien, Georgien, Israel und Jordanien. In Europa ergänzen Reisen rund um die Ostsee, nach Madeira, an den Golf von Sorrent, nach Griechenland und in die Westtürkei das Angebot. Der Katalog „Entdeckerreisen in der Mini- Gruppe 2019“ wurde um 16 Seiten erweitert. Neue Fernreisen gibt es nach China, Nepal, Bali/Lombok, Ecuador /Galápagos, Tansania und Namibia. Anfang Oktober kommen die Studienreisen-Angebote für Europa auf den Markt. Dann erscheinen auch die Studiosus-Kataloge für Singles und Alleinreisende, Familienurlaube und Städtereisen sowie die Marco Polo-Programme für junge Reisende und Individualisten.