29.06.18, 08:00 Uhr
FTI-Winter: Fokus auf Flexibilität
Flexible Anreisen, mehr Abflughäfen, Gambia und Belize als neue Ziele: FTI will diesen Winter in

Foto: FTI
Flexible Anreisen, mehr Abflughäfen, Gambia und Belize als neue Ziele: FTI will diesen Winter in seinen 23 Katalogen mit einem Potpourri an Neuheiten punkten. Große Erwartungen setzen die Münchener dabei auf Ägypten. Im kommenden Winter will der Veranstalter mit „maximaler Flexibilität“ noch mehr Reisebüros und Kunden für Ferien in dem nordafrikanischen Urlaubsland gewinnen. So engagiert sich FTI beim Ausbau des Flughafens in El Gouna und bietet von dort aus tägliche Verbindungen nach Luxor und Kairo an. War der Airport zuvor nur für private Jets nutzbar, können durch die verlängerte Landebahn nun auch größere Maschinen landen.
In Kombination mit den täglichen Abflügen aus dem deutschsprachigen Raum können Nil-Urlauber dadurch erstmals Einschiffungstag und damit auch Schiff sowie die Aufenthaltsdauer vor Ort frei wählen. Außerdem sind so Tages- und Übernachtungsausflüge nach Luxor und Kairo möglich. Neu ist auch ein „After-Work-Flug“ ab sieben deutschen Flughäfen, bei dem Urlauber in den frühen Morgenstunden in Ägypten landen. Neben der Flexibilität spiele auch der Fokus auf Komfort eine wichtige Rolle, so FTI-Chef Dietmar Gunz (Foto). So werde neben den optimierten Flugzeiten bei Lufthansa im Winter nun erstmals eine Maschine des Kranich-Carriers im Vollcharter unter anderem zweimal pro Woche Hurghada und dreimal Marsa Alam anfliegen. Insgesamt bieten die Münchener 155 wöchentliche Flüge nach Ägypten an.
Mit Emirates in den Oman. Flexibler und komfortabler soll auch die Anreise in den Oman werden. Statt zweimal wöchentlich ab Köln gibt es nun vier wöchentliche Flüge ab Düsseldorf, Frankfurt, München, Wien, Zürich und Amsterdam nach Salalah. Ab Oktober können Gäste erstmals mit einem speziellen Durchgangstarif über die Emirate dorthin fliegen, und zwar mit einem A380 von Emirates nach Dubai. Von dort geht es ohne Terminalwechsel und Passkontrolle mit Fly Dubai weiter; das Gepäck wird durchgecheckt. Weiterhin wird es wie zuvor auch tägliche Flüge aus ganz Deutschland in die Emirate geben. Der hohen Nachfrage aus Sachsen wegen werden nun zwei wöchentliche Flüge ab Leipzig/Halle aufgelegt.
Gambia als Afrika für Einsteiger. Nachdem FTI 1997 schon mal mit Gambia als Ziel auf der Fernstrecke auf sich aufmerksam machte, bieten die Münchener im Winter erneut Ferien in dem afrikanischen Ziel an, „ein kleines Schmuckstück in unserem Portfolio“, so Gunz. In Kürze will FTI auch einen eigenen Magalog zur Destination herausbringen. Von November an geht es je einmal wöchentlich im Vollcharter von Köln-Bonn, Frankfurt, München und Leipzig/Halle aus in die gambische Hauptstadt Banjul, „vom nächsten Sommer an dann hoffentlich täglich“, so der FTI-Firmengründer. In dem „von der EU als Vorzeigestaat Afrikas auserkorenen Land“ finden Urlauber übrigens dann auch die neuen Strandresorts Kairaba Beach Hotel und Labranda Coral Beach (das ehemalige Sheraton-Haus).
Fünf Hotelmarken. Und damit einen Blick auf die Welt der FTI-Hotelmarken. „Wir haben unsere Hospitality-Welt neu strukturiert“, erläutert Gunz. „Denn nun haben wir genügend Häuser, um sie passgenau für die jeweilige Zielgruppe kategorisieren zu können“, so der FTI-Chef mit Blick auf das Anfang des Jahres erweiterte und unter dem Schirm von Meeting Point Hotels zusammengefasste Hotelportfolio des Veranstalters. Fünf Marken sollen Reisebüros und Kunden künftig bei der Wahl des richtigen Hotels helfen: So gibt es nun Labranda Hotels&Resorts, Design Plus-Häuser sowie die Premium-Marke Kairaba Hotels&Resorts; hinzukommen sollen noch die eher budgetorientierten Lemon&Soul-Häuser sowie im nächsten Sommer Clubs-Plus-Anlagen – Anlagen mit einem auf internationales Publikum ausgerichteten Clubkonzept. Das erste Kairaba-Haus eröffnet diesen Herbst: das Kairaba Lagoon Sahl Hasheesh südlich von Hurghada. Mehr als 60 Hotels in neun Ländern mit knapp 14.000 Zimmern sind nach aktuellem Stand unter den neuen Markennamen subsumiert. Tendenz steigend.
Ägypten an erster Stelle. Beim Blick auf die ersten Buchungsentwicklungen sei schon jetzt abzusehen, dass Ägypten im Winter an erster Stelle stehe, gefolgt von den Kanaren, Marokko, Dubai, Zypern und Malta. Als Fernreiseziel sei der Oman, Kuba, Thailand, die Malediven, Sri Lanka und Mauritius gefragt. Auch Newcomer Gambia werde gut gebucht, gibt Ralph Schiller, Group Managing Director bei FTI, einen ersten Blick auf die Buchungseingänge. Insgesamt bleiben die Preise stabil. Und wie gewohnt gibt es die üblichen Frühbucherermäßigungen in drei Stufen.

