30.05.18, 08:00 Uhr
"Keine signifikante Gefährdung" durch Nipah-Virus
In den letzten Tagen häufen sich Berichte über einen Ausbruch des gefährlichen Nipah-Virus im

Foto: Stockxpertcom
In den letzten Tagen häufen sich Berichte über einen Ausbruch des gefährlichen Nipah-Virus im indischen Bundesstaat Kerala. Nach aktuellen Zahlen sind an der Infektion bislang 14 Menschen gestorben. Trotzdem besteht für Reisende kein Grund zur Panik. Nach Einschätzung des Auswärtigen Amts gibt es derzeit "weder für Reisende noch für Langzeitaufenthalte eine signifikante Gefährdung". Bereits seit 2001 werden in Indien kleinere Ausbrüche verzeichnet. Erstmals tritt die Krankheit jetzt im Süden des Landes auf. Die natürlichen Wirte des Virus sind Fledermäuse. Der Übertragungsweg führt meistens über Schweine als Zwischenwirte weiter zum Menschen. Laut Centrum für Reisemedizin (CRM) kann die Übertragung auch durch den Verzehr von rohem Fruchtsaft erfolgen. Reisende sollten deshalb keine rohen Säfte trinken und keine ungewaschenen, speziell angebissenen Baumfrüchte essen.

