Mobile Reisberater wollen nicht zurück ins Ladengeschäft
Die meisten Mobilen Reiseberater sind mit ihrem Job zufrieden und wollen nie wieder im

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Die meisten Mobilen Reiseberater sind mit ihrem Job zufrieden und wollen nie wieder im Ladengeschäft arbeiten. Das ist das Resultat einer Umfrage des Verbands der Selbständigen Reiseberater Deutschlands (VSRD). Demnach wollen 85 Prozent der Befragten nicht zurück in ein stationäres Reisebüro mit festen Öffnungszeiten. 88 Prozent arbeiten im Homeoffice, nur zwölf Prozent leisten sich ein externes Büro. Zwar beraten 78 Prozent die Kunden grundsätzlich auch in deren Zuhause, der tatsächliche Anteil der Hausbesuche ist aber eher gering.
Knapp 30 Prozent der Mobilen Berater geben durchschnittliche Arbeitszeiten von 20 bis 40 Stunden pro Woche an. Etwas mehr als 20 Prozent arbeiten mehr als 40 Stunden pro Woche. 64 Prozent betreiben den Reiseverkauf hauptberuflich und 37 Prozent nebenberuflich. Bei 63 Prozent aller Befragten ist der prozentuale Umsatzanteil aus eigenen Agenturverträgen geringer als zehn Prozent. Knapp 40 Prozent der Verkäufer macht zwischen 300.000 Euro und 500.000 Euro Umsatz pro Jahr oder mehr. Dabei erhalten 60 Prozent acht oder mehr Prozent Provision aus vermittelten Reisen. Mehr als 70 Prozent der Befragten sind gemessen an ihren niedrigen Fixkosten mit der Höhe der Provisionen zufrieden.
Mit rund 90 Prozent ist der Stammkundenanteil bei den mobilen Beratern relativ hoch. Bei der Gewinnung neuer Kunden spielt der persönliche Kontakt eine entscheidende Rolle. So generieren 98 Prozent der VSRD-Mitglieder Neukunden durch Weiterempfehlungen von Bestandskunden. Je 39 Prozent akquirieren neue Kunden über aktive Vereinsarbeit in der Region oder den Online-Auftritt. 35 Prozent gewinnen neue Kunden über Werbemittel wie Anzeigen oder Flyer, und etwas mehr als ein Viertel aller Befragten kann auf Messen und öffentlichen Veranstaltungen neue Kunden hinzugewinnen.
Fast alle VSRD-Mitglieder gehören einer Vertriebsorganisation für mobile Reisesysteme an.

