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11.05.18, 08:00 Uhr

Holiday Extras startet Fährportal

Holiday Extras steigt in diesem Jahr in ein neues Produktsegment ein. In  den nächsten zwei

Foto: Holiday Extras
Holiday Extras steigt in diesem Jahr in ein neues Produktsegment ein. In  den nächsten zwei Monaten will Jerome Danglidis (Foto), CEO für Kontinentaleuropa, mit einem neuen Portal für Fähren an den Start gehen: „Wir wollen die Regionen Skandinavien, Ärmelkanal und Mittelmeer abdecken. Die Reedereien sind bereit. Unser Ziel ist es, das für die Reisebüros intransparente Geschäftsfeld übersichtlicher darzustellen und den Buchungsprozess zu vereinfachen.“ Nach der Analyse des Buchungsverhaltens gehe es um eine Abstimmung der unterschiedlichen Prozesse und die Entwicklung eines Buchungsmoduls für den Onlinevertrieb und die CRS. Entwicklung und Einbau der Schnittstellen zu den Reedereien sei ein längerer Prozess gewesen. Die Vertriebspartner sollten so einen Überblick über die unterschiedlichen Fährmöglichkeiten erhalten, dazu gehörten aber auch eine Darstellung der fehlenden Bilder der Schiffe. Einen weiteren Schwerpunkt legen Danglidis und Produktchef Frank Ferraro im Ausbau des Angebots an Flughafenlounges. „Wir haben hier eine sehr hohe Nachfrage. Sie werden als Produkte bei Veranstaltern oder Reedereien angeboten, aber auch als Einzelleistungen.“ Ferarro will in diesem Sommer noch weitere Zusatzleistungen anbieten. „In den Hotels kommen noch Add-ons wie Lunchpakete dazu. Während ihrer Reise können Autofahrer dann an ihren Fahrzeugen Inspektionen, Autowäsche oder auch die Beseitigung von Hagelschäden vornehmen lassen.“ Diese Zusatzleistungen können dann von den Veranstaltern in die Reisepakete eingebunden werden. „Die Kooperation mit den Veranstaltern wollen wir weiter ausbauen. Die Zusammenarbeit mit den Reisebüros wollen wir weiter pflegen. Sie wollen einen Anbieter für alle Flughäfen und deren komplettes Angebot. Und unsere Aufgabe ist es, ihnen die Angst vor der Pauschalreiserichtlinie zu nehmen", sagt Danglidis. Ein weiterer Ausbau ist für die eigene Parkplatzmarke der Airparks geplant. „In Deutschland gehören mittlerweile 44 Prozent der von uns angebotenen Stellplätze dazu“, erklärt Ferarro, der auch die Marke Airparks verantwortet. Insgesamt umfasst das Portfolio 38.000 Stellplätze, ein Plus von 3.000 gegenüber 2016/17. Die Zahl der Kunden stieg um 200.000 auf 1,9 Millionen. „Wir haben für die Airparks fünf Lizenznehmer, die Kontrolle von Pricing, Qualität und Yield liegt bei uns. Wichtig sind für uns auch kurze Buchungsfristen.“ Dabei werde die Mehrzahl der Buchungen immer noch über PCs abgewickelt. „Das verhält sich in anderen Ländern unterschiedlich, dort läuft das Geschäft hauptsächlich über mobile Endgeräte. Bei uns ist aber in den näheren Zukunft noch keine App geplant.“