20.03.18, 08:00 Uhr
Keine Gefahr für Irland durch Brexit
Auf Irland und den Tourismus im Land kommen durch den Brexit keine größeren Probleme zu, ist der

Auf Irland und den Tourismus im Land kommen durch den Brexit keine größeren Probleme zu, ist der irische Tourismusminister Shane Ross überzeugt. "Der Brexit wird ein einschneidendes Ereignis für die beiden Inseln, das größte Problem ist die Frage der Wechselkurse. Aber unser Tourismus ist so stabil, dass keine negativen Auswirkungen zu erwarten sind. Wir werden unsere Kampagne fortsetzen und weiterhin für ein gemeinsames Produkt Irland und Nordirland werben." Auch durch die noch offenen Fragen bezüglich der Grenzregelungen rechnet Ross mit keinen Einschnitten. "Wir erwarten keine feste Grenze, wir haben alle Strukturen für einen offenen Grenzverkehr. Die Menschen werden sich weiterhin ungehindert bewegen können." Erfreut ist Ross über die Entwicklung des deutschen Marktes. Seit Jahren gebe es zunehmende Besucherzahlen, Deutschland sei der drittstärkste Quellmarkt. Der Fokus soll in Irland neben den populären Küstenregionen nun vor allem auf den inländischen Regionen liegen. Die Midlands sollen sich als eine Outdoor-Destination präsentieren.

