Verbände kritisieren Verbraucherschützer
Ziemlich heftig reagieren der DRV und der ASR auf ein Interview, das Felix Methmann, vom

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Ziemlich heftig reagieren der DRV und der ASR auf ein Interview, das Felix Methmann, vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der Neuen Osnabrücker Zeitung gegeben hat. Gefragt, worauf Reisende nach Inkrafttreten des neuen Reiserechts am 1. Juli bei der Buchung besonders achten sollen, antwortet der Rechtsexperte: „Will das Reisebüro getrennte Rechnungen ausstellen, also zum Beispiel für Flug und Hotel, Hotel und Mietwagen, und besteht dann vielleicht auch noch auf getrennte Bezahlung? Dann heißt es: Vorsicht! Dann will sich das Reisebüro nämlich aus seinen Pflichten stehlen.“
Der ASR sieht in der Äußerung eine „Vorverurteilung der Reisebüros“, die sachlich falsch und vom Stil her unerträglich sei. Methmanns Aussagen, dass Reisebüros sich aus ihren Pflichten stehlen wollten, oder dass mit der Neuregelung für den Verbraucher bei Pauschalreisen die langfristige Planungssicherheit genommen würde, stellten eine haltlose, rufschädigende Kampagne gegen den Vertriebsweg Reisebüro dar, reagiert ASR-Präsident Jochen Szech verärgert. "Gerade im Reisebüro genießt der Kunde sehr hohen Verbraucherschutz.“
In dieselbe Kerbe schlägt der DRV. „Der Vorwurf, Reisebüros würden sich potentiell aus der Verantwortung stehlen, ist ebenso frech wie unbegründet. Die Zufriedenheit unserer Kunden ist unser wichtigstes Kapital, sagt Vizepräsident Ralf Hieke. Kein kluger Unternehmer werde seine Kundenbindung oder Reputation aufs Spiel setzen. Schon deshalb seien Reisebüros überzeugte Verbraucherschützer.
Zum umstrittenen Interview geht es hier

