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01.02.18, 08:00 Uhr

Kundengeldabsicherung bei Sunny Cars

Sunny Cars startet mit einer Kundengeldabsicherung einen neuen Service. Die Absicherung erfolgt

Foto: Sunny Cras
Sunny Cars startet mit einer Kundengeldabsicherung einen neuen Service. Die Absicherung erfolgt durch den niederländischen Partner Stichting Garantiefonds Reisgelden (SGR), Service-Partner von SGR hier in Deutschland ist Tourvers. „Nicht nur aufgrund der jüngsten Insolvenzfälle in der Touristik wie Air Berlin und Niki gibt es beim Kunden ein gestiegenes Sicherheitsbedürfnis“, begründet Sunny Cars Geschäftsführer Thorsten Lehmann (rechts) den Schritt des Mietwagenbrokers. „Dies ist eine freiwillige Entscheidung von uns. Es gibt keine - anders als bei den Veranstaltern - gesetzliche Vorgabe für uns. Auf die Bonität des Anbieters wird zwar geachtet, aber es gab auch keinen Druck von der Kundenseite.“ Sunny Cars musste eine „nicht unerhebliche“ Bürgschaft hinterlegen. Dabei handelt es sich bei SGR nicht um ein klassisches Versicherungsunternehmen. Es ist ein aus der Touristik entstandener Fonds, der sich ausschließlich um Lösungen innerhalb der Touristik kümmert. Die neue Lösung werde keinerlei Auswirkungen auf die Preise haben, versichert Lehmann. Nach einem von internen Umbauten und einem deutlichen Mitarbeiterzuwachs geprägten Jahr können Lehmann und Geschäftsführer und Unternehmensgründer Kai Sannwald (links) auf erfolgreiche Zahlen zurückblicken. Mit 770.000 Buchungen vermelden sie ein Plus von rund 20 Prozent, das sich über alle Quellmärkte erstreckt. Bei den Destinationen gab es mit einem Plus von rund 28.200 Buchungen in Spanien das größte Wachstum, in Griechenland waren es 12.800. Schwache Zahlen gibt es aus den USA zu vermelden, während es im Nachbarland Kanada laut Sannwald sehr stark nach oben geht. Einen Anstieg können beide auch bei den Vorausbuchungen konstatieren, hier geht es im Durchschnitt um zwei Tage nach oben. In Deutschland erfolgen die Reservierungen mittlerweile im Schnitt 63 Tage vor Reisebeginn, die frühesten Buchungen unternehmen die Schweizer (88 Tage). „Die Kunden haben gelernt, dass es schwierig werden kann, das Wunschauto zu bekommen“, stellt Lehmann fest. Nach Aussage von Sannwald spielen die unterschiedlichen Paketlösungen, die Sunny Cars in den vergangenen Jahren eingeführt hat, bei der Auswahl der Kunden eine bedeutende Rolle. „Die Pakete werden angenommen. Man sieht, dass qualitativ hochwertiger Verkauf möglich ist.“ Sie wollen daher das Angebot mit Paketen um weitere Destinationen ausbauen: „Dies ist extrem wichtig, es ist aber in manchen Märkten nicht einfach.“ Sannwald ist nach den Zahlen des ersten Quartals des Geschäftsjahres (November 2017 bis Januar 2018) sicher, das angestrebte Buchungsplus von zehn bis 15 Prozent zu erreichen. Die stärksten Zuwachsraten bei den Buchungen für den Sommer sind für Großbritannien mit 70 Prozent, Südafrika mit 50 und Kroatien mit 43 Prozent festzustellen. Die Investitionen in den Reisebürovertrieb und die damit verbundenen Marketingaktionen sollen ebenso wie die enge Zusammenarbeit der beiden Abteilungen weiter ausgebaut werden. Der Mietwagenbroker will weiter und auch stärker auf unterschiedlichen Branchenveranstaltungen Präsenz zeigen, und auch die Zahl der eigenen Veranstaltungen oder mit Partnern aus der Branche wird steigen. „Es geht uns primär um Reisebüropartnerschaft“, stellt Lehmann klar. Dazu gehört auch das mit dem Beginn des neuen Geschäftsjahrs gestartete Top-Partnerprogramm „Sunny Stars“. Aufgenommen werden die 400 besten Büros. Bei diesen erfolgt nach den Umsatzzahlen eine weitere Unterteilung mit den Siegeln „Gold“, „Silber“ und „Bronze“. „Diese sind aber nicht fest fixiert, sondern können sich jedes Jahr ändern. Damit reagieren wir dann auf Marktentwicklungen, so dass die Agenturen immer realistische Chancen haben, mit dabei zu sein“, meint Lehmann. Sunny Stars werden mit Aufmerksamkeiten, Werbematerialien oder Einladungen zu regionalen Events unterstützt.