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19.01.18, 08:00 Uhr

Thomas Bösl fordert bessere Vergütung

RTK-Chef Thomas Bösl sieht die Vergütungssituation in der Touristik in einem deutlichen

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RTK-Chef Thomas Bösl sieht die Vergütungssituation in der Touristik in einem deutlichen Ungleichgewicht. Er beklagt die unbezahlte Mitarbeit in den Reisebüros, die ein vertägliches Maß überschritten habe. "Die Branche muss an einer Margenverbesserung für den stationären Vertrieb arbeiten. Veranstalter sollten künftig Gesprächen über Provisionsverbesserungen offener als bisher gegenüberstehen." Seiner Auffassung nach ist die Belastung der Mitarbeiter in den Reisebüros durch die Airline- und Veranstalterinsolvenzen über vertretbare Grenzen hinausgegangen. Er erwartet durch die 2018 anstehenden Einführungen der Datenschutz-Grundverordnung und der EU-Pauschalreiserichtlinie eine weitere deutliche Zunahme. "Reiseveranstalter, Fluggesellschaften und weitere Produzenten sind daher aufgefordert, ihre wichtigsten Vertriebspartner besser zu unterstützen und Leistungen finanziell anzuerkennen", lautet seine Forderung. "Wir arbeiten gern gemeinsam mit allen Beteiligten an neuen Lösungen, um die wirtschaftliche Situation im Reisebüro zu verbessern." Viele Reiseveranstalter delegierten anfallende Arbeit an die Reisebüros ohne eine Bezahlung dafür. Ungelöste Probleme im Tagesgeschäft hätten zugenommen, die Provisionen blieben im Gegenzug aber stabil. Den Ausführungen der Veranstalter in den vergangenen Monaten, dass die Reisebüros die "wichtigsten Vertriebspartner", müsse sich nun in einer verbesserten Vergütung ausdrücken. Eine attraktive Bezahlung sei auch eine Gundbedigungen, um gegen den Fachkräftemangel in der Branche vorgehen zu können.