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15.12.17, 08:00 Uhr

Ryanair knickt vor Gewerkschaften ein

Um den angedrohten Pilotenstreik am 20. Dezember zu verhindern, gibt Ryanair klein bei und ändert

Foto: Ryanair
Um den angedrohten Pilotenstreik am 20. Dezember zu verhindern, gibt Ryanair klein bei und ändert die Politik gegenüber den Gewerkschaften. Die Lowcost-Airline will die Gewerkschaften in Deutschland, Irland, Großbritannien, Italien, Spanien und Portugal zu Gesprächen einladen, um sie als Vertretungsorgane anzuerkennen. Bedingung ist, dass sie spezielle Ausschüsse für Ryanair bilden. Man werde nicht mit Piloten verhandeln, die für Konkurrenten fliegen, heißt es. „Die Weihnachtsflüge sind für unsere Kunden sehr wichtig und wir möchten Bedenken ausräumen, dass sie durch Streiks gestört werden könnten“, äußert sich Airline-Chef Michael O‘Leary ungewohnt kleinlaut. In Italien, Irland und Portugal haben die Gewerkschaften bereits eingelenkt und die angekündigten Streiks wieder abgesagt. (KG)