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15.12.17, 08:00 Uhr

Veranstalter suchen langfristige Lösungen

Während der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther versucht, den Geschäftsbetrieb von Niki

Foto: Niki
Während der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther versucht, den Geschäftsbetrieb von Niki durch einen Schnellverkauf doch noch zu retten, arbeiten die Veranstalter an längerfristigen Arrangements zur Beförderung der Gäste. Thomas Cook hat für Reisende mit Abflug ab 16. Dezember zusammen mit Condor einen alternativen Flugplan erstellt. Sieben Condor-Sondermaschinen werden die Gäste in den Urlaub oder zurück nach Hause fliegen. Bei FTI sind von der Niki-Pleite vor allem Kunden betroffen, die langfristig gebucht haben. Die Gäste würden schnellstmöglich kontaktiert und auf Alternativflüge umgebucht, berichtet Ralph Schiller, FTI Group Managing Director. Für Reisen beispielsweise nach Ägypten stünden ausreichend Flugkapazitäten zur Verfügung. FTI bietet Kunden, die eine Pauschalreise mit Niki-Flug gebucht haben, zudem die kostenlose Umbuchung oder Stornierung an. TUI legt für die Gäste Zusatzflüge mit Tuifly auf. Insgesamt sind bis zum Ende des Jahres rund 5.000 deutsche Kunden betroffen. "Niemand muss sich Sorgen machen, dass er nicht in den Urlaub fliegen kann oder im Reiseziel festsitzt", versichert Touristikchef Stefan Baumert. Urlauber, die ihren Flug direkt bei Niki gebucht haben, bekommen bei Tuifly bis 31. Dezember Sonderkonditionen. Sie können einen Ersatzflug für ihren ausgefallenen Rückflug nach Deutschland buchen und erhalten anschließend 50 Prozent des Flugpreises zurückerstattet. Analoge Regelungen gelten bei Condor und Germania. Alltours sucht für Gäste mit Abflug bis 8. Januar alternative Flugmöglichkeiten. Für Abreisen ab 9. Januar soll ein Ersatzflugplan erstellt werden, der eine planmäßige Beförderung vorsieht. (KG)