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07.10.26, 12:30 Uhr

MSC hält Provisionen für Reisebüros auch 2027 stabil

An den Konditionen für Reisebüros rüttelt MSC Cruises auch 2027 nicht. Die bekannten Umsatzschwellen bleiben ebenso bestehen wie die Provisionssätze von elf bis 15 Prozent in der Spitze. Für den Yacht Club gibt es weiterhin einen Prozentpunkt extra, auch Zusatzleistungen werden wie gehabt vergütet.

Planungssicherheit bietet MSC Cruises seinen Vertriebspartnern für 2027: Die Reederei übernimmt Umsatzgrenzen und Provisionssätze aus dem laufenden Geschäftsjahr unverändert. Foto: MSC
MSC Cruises hält 2027 an den bisherigen Vertriebskonditionen für Reisebüros fest. Die Reederei übernimmt sowohl die Umsatzgrenzen als auch die dazugehörigen Provisionssätze aus dem laufenden Geschäftsjahr. Damit bleiben die Umsatzstaffeln und Provisionsstufen bereits zum siebten Mal in Folge unverändert.

„Auch 2027 bleiben unsere Vertriebskonditionen unverändert bestehen“, schreibt MSC Cruises an seine Vertriebspartner. Damit wolle man frühzeitig Planungssicherheit schaffen und zugleich die Bedeutung des stationären Vertriebs unterstreichen.

Elf Prozent ab der ersten Buchung

Wie schon im abgelaufenen Touristikjahr erhalten Agenturpartner ab der ersten MSC-Buchung eine Basisprovision von elf Prozent ohne Mindestumsatz. Ab 15.000 Euro Einzelplatz-Bruttoumsatz steigt die Provision auf zwölf Prozent. Ab 40.000 Euro sind es 13 Prozent, ab 50.000 Euro 14 Prozent und ab 60.000 Euro 15 Prozent in der Spitze.

Damit bleiben auch die Staffelschwellen gegenüber 2026 unverändert. Die Höherstufung erfolgt während des Jahres automatisch für nachfolgende Buchungen, sobald ein Reisebüro die jeweilige Umsatzgrenze erreicht hat.

Für die Einstufung im Geschäfts- und Kalenderjahr 2027 zählt der MSC-Einzelplatz-Umsatz zum Stichtag 31. Dezember 2026. Die Staffelprovision gilt für Einzelplatz-Neubuchungen zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2027. Das Reisedatum spielt dabei keine Rolle.

Yacht Club bringt weiter einen Punkt extra

Auch am Bonus für Buchungen des MSC Yacht Club ändert sich nichts: Bei einem Einzelplatz-Bruttoumsatz von bis zu 14.999 Euro erhalten Reisebüros für Buchungen der Erlebniswelten Bella, Fantastica und Aurea elf Prozent Provision, für den MSC Yacht Club zwölf Prozent.

Ab 15.000 Euro Umsatz steigen die Sätze auf zwölf beziehungsweise 13 Prozent. Ab 40.000 Euro sind es 13 beziehungsweise 14 Prozent, ab 50.000 Euro 14 beziehungsweise 15 Prozent. Die höchste Stufe greift ab 60.000 Euro Umsatz. Dann zahlt MSC 15 Prozent für Bella, Fantastica und Aurea sowie 16 Prozent für den Yacht Club.

Zusatzprovisionen bleiben bestehen

Auch für Zusatzleistungen, die Reisebüros über MSC Book oder das Contact Center buchen, zahlt MSC Cruises weiterhin zusätzliche Provisionen. 

Für Büros, die einer Kooperation oder Kette angehören, gelten die jeweils vereinbarten Konditionen. Für Key-Account-Partner bestehen gesonderte Regelungen.

Flottenkapazität seit 2021 um rund 50 Prozent gewachsen

MSC verweist in dem Schreiben auch auf die Entwicklung der eigenen Flotte und des Vertriebs. Seit 2021 habe die Reederei sechs neue Schiffe in Dienst gestellt und die buchbare Flottenkapazität um rund 50 Prozent erhöht.

Gleichzeitig steige die Zahl der buchenden Reisebüros sowie der durchschnittliche Umsatz pro Agentur. „Diese Kontinuität ist keineswegs selbstverständlich, sondern Ausdruck unserer langfristigen und fairen Partnerschaft mit dem Reisebürovertrieb“, heißt es in dem Schreiben. Die größere Flotte schaffe zugleich zusätzliches Umsatzpotenzial für die Vertriebspartner.