Destinations-Tipps06.10.26, 14:31 Uhr
Sambia zeigt zum Unabhängigkeitstag seine kulturelle Vielfalt
Am 24. Oktober feiert Sambia seine Unabhängigkeit. Für Reisende bietet der Nationalfeiertag zugleich einen Anlass, die kulturelle Vielfalt des Landes kennenzulernen. Die Zambia Tourism Agency rückt dazu Traditionen, Museen, Kunsthandwerk und Kulinarik in den Fokus.

Der Sambesi prägt weite Teile der Landschaft im südlichen Afrika und bildet auf Abschnitten die Grenze Sambias zu seinen Nachbarländern. Foto: iStock/Nikada
Sambia begeht am 24. Oktober seinen Unabhängigkeitstag. Rund um den Feiertag rücken in Lusaka und anderen Teilen des Landes traditionelle Zeremonien, Kunsthandwerk, Geschichte und die sambische Küche in den Mittelpunkt. Sieben Beispiele der Tourismusorganisation Zambia Tourism Agency zeigen unterschiedliche Zugänge zur Kultur des Landes.
Gedenkveranstaltungen in Lusaka
In Sambias Hauptstadt Lusaka prägen am 24. Oktober offizielle Gedenkveranstaltungen, Musik und kulturelle Darbietungen den Unabhängigkeitstag. Traditionell gehört eine Kranzniederlegung an der Freedom Statue dazu. Sie erinnert an die Menschen, die im Kampf um die Unabhängigkeit ihr Leben verloren haben.
Auch die Farben der sambischen Flagge sind rund um den Feiertag vielerorts präsent: Grün, Rot, Schwarz und Orange. Hinzu kommen Chitenge-Stoffe und traditionelle Kleidung.
Sambia zählt mehr als 70 ethnische Gruppen. Diese kulturelle Vielfalt zeigt sich unter anderem in Kleidung, Mustern, Musik und Tanz.
Chakwela Makumbi bittet um Regen
Im Oktober findet in Chongwe nahe Lusaka die traditionelle Chakwela-Makumbi-Zeremonie der Soli statt. Sie wird vor Beginn der Regensaison gefeiert.
Der Name bedeutet sinngemäß „die Wolken herabziehen“. Die Zeremonie steht damit für die Bitte um Regen zum Beginn der Pflanzsaison.
Unter der Leitung von Senior Chieftainess Nkomeshya Mukamambo II verbindet die Veranstaltung überlieferte Rituale rund um Regen, fruchtbare Böden und die bevorstehende Ernte mit traditionellen Tänzen und kulturellen Darbietungen.
Livingstone Museum zeigt Sambias Geschichte
Einen Überblick über die Geschichte und Kultur Sambias bietet das Livingstone Museum. Es ist das älteste und größte Museum des Landes.
Die Sammlungen reichen von Archäologie und Ethnografie bis zur Naturgeschichte. Eine eigene Ausstellung beschäftigt sich mit dem schottischen Missionar und Forschungsreisenden David Livingstone.
Persönliche Gegenstände, Dokumente und historische Zeugnisse zeichnen dort seine Reisen durch die Region nach.
Alltag und Handwerk im Mukuni Village
Unweit der Victoriafälle und von Livingstone liegt das Mukuni Village, in dem Angehörige der Leya leben. Besucher erhalten dort Einblicke in Alltag und Traditionen der Dorfgemeinschaft.
Dazu gehören Begegnungen mit Kunsthandwerkern sowie Informationen über überlieferte Handwerkstechniken wie Korbflechten und Töpfern. Auch Bräuche, die über Generationen weitergegeben wurden, sind Teil des Angebots.
Kunst im Kabwata Cultural Village
Mitten in Lusaka bringt das Kabwata Cultural Village lokale Künstler und Kunsthandwerker zusammen. Sie fertigen sowohl traditionelle als auch zeitgenössische Arbeiten.
Besucher können mit den Kunstschaffenden ins Gespräch kommen und Holzschnitzereien sowie weitere handgefertigte Produkte kennenlernen. Das Dorf zeigt zugleich, wie sich künstlerische Traditionen in Sambia weiterentwickeln.
Nshima, Chikanda und Village Chicken
Auch die Küche vermittelt Einblicke in Sambias Kultur. Zu den typischen Gerichten zählt Nshima, ein fester Maisbrei, der mit unterschiedlichen Beilagen serviert wird.
Weitere Gerichte sind Village Chicken, Chikanda, Ifisashi und Süßwasserfisch.
Im Mukuni Boma nahe den Victoriafällen verbindet ein Abendessen am Feuer sambisch inspirierte Gerichte mit Live-Musik und traditionellen Tänzen. Das Angebot greift dabei auch die gemeinschaftliche Bedeutung von Essen und Zusammensein auf.
Gedenkveranstaltungen in Lusaka
In Sambias Hauptstadt Lusaka prägen am 24. Oktober offizielle Gedenkveranstaltungen, Musik und kulturelle Darbietungen den Unabhängigkeitstag. Traditionell gehört eine Kranzniederlegung an der Freedom Statue dazu. Sie erinnert an die Menschen, die im Kampf um die Unabhängigkeit ihr Leben verloren haben.
Auch die Farben der sambischen Flagge sind rund um den Feiertag vielerorts präsent: Grün, Rot, Schwarz und Orange. Hinzu kommen Chitenge-Stoffe und traditionelle Kleidung.
Sambia zählt mehr als 70 ethnische Gruppen. Diese kulturelle Vielfalt zeigt sich unter anderem in Kleidung, Mustern, Musik und Tanz.
Chakwela Makumbi bittet um Regen
Im Oktober findet in Chongwe nahe Lusaka die traditionelle Chakwela-Makumbi-Zeremonie der Soli statt. Sie wird vor Beginn der Regensaison gefeiert.
Der Name bedeutet sinngemäß „die Wolken herabziehen“. Die Zeremonie steht damit für die Bitte um Regen zum Beginn der Pflanzsaison.
Unter der Leitung von Senior Chieftainess Nkomeshya Mukamambo II verbindet die Veranstaltung überlieferte Rituale rund um Regen, fruchtbare Böden und die bevorstehende Ernte mit traditionellen Tänzen und kulturellen Darbietungen.
Livingstone Museum zeigt Sambias Geschichte
Einen Überblick über die Geschichte und Kultur Sambias bietet das Livingstone Museum. Es ist das älteste und größte Museum des Landes.
Die Sammlungen reichen von Archäologie und Ethnografie bis zur Naturgeschichte. Eine eigene Ausstellung beschäftigt sich mit dem schottischen Missionar und Forschungsreisenden David Livingstone.
Persönliche Gegenstände, Dokumente und historische Zeugnisse zeichnen dort seine Reisen durch die Region nach.
Alltag und Handwerk im Mukuni Village
Unweit der Victoriafälle und von Livingstone liegt das Mukuni Village, in dem Angehörige der Leya leben. Besucher erhalten dort Einblicke in Alltag und Traditionen der Dorfgemeinschaft.
Dazu gehören Begegnungen mit Kunsthandwerkern sowie Informationen über überlieferte Handwerkstechniken wie Korbflechten und Töpfern. Auch Bräuche, die über Generationen weitergegeben wurden, sind Teil des Angebots.
Kunst im Kabwata Cultural Village
Mitten in Lusaka bringt das Kabwata Cultural Village lokale Künstler und Kunsthandwerker zusammen. Sie fertigen sowohl traditionelle als auch zeitgenössische Arbeiten.
Besucher können mit den Kunstschaffenden ins Gespräch kommen und Holzschnitzereien sowie weitere handgefertigte Produkte kennenlernen. Das Dorf zeigt zugleich, wie sich künstlerische Traditionen in Sambia weiterentwickeln.
Nshima, Chikanda und Village Chicken
Auch die Küche vermittelt Einblicke in Sambias Kultur. Zu den typischen Gerichten zählt Nshima, ein fester Maisbrei, der mit unterschiedlichen Beilagen serviert wird.
Weitere Gerichte sind Village Chicken, Chikanda, Ifisashi und Süßwasserfisch.
Im Mukuni Boma nahe den Victoriafällen verbindet ein Abendessen am Feuer sambisch inspirierte Gerichte mit Live-Musik und traditionellen Tänzen. Das Angebot greift dabei auch die gemeinschaftliche Bedeutung von Essen und Zusammensein auf.

