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KI-Wissen
06.10.26, 10:38 Uhr

RTG ergänzt Future Lab um ein KI-Café

Die RTG will ihre Mitarbeitenden stärker in die praktische Nutzung von Künstlicher Intelligenz einbinden. Ein neues KI-Café ergänzt das Future Lab und soll perspektivisch auch für Beschäftigte in den angeschlossenen Reisebüros geöffnet werden.

RTG-Mitarbeiter machen den Anfang, Reisebüros sollen folgen: Das KI-Café soll die KI-Kompetenz stärken. Foto: ArtistGNDphotography/iStock
Die RT/Raiffeisen Touristik Group (RTG) will ihre Mitarbeitenden stärker in die praktische Nutzung von Künstlicher Intelligenz einbinden. Dafür hat die Unternehmensgruppe ein virtuelles KI-Café gestartet. In regelmäßigen Treffen können Beschäftigte KI-Anwendungen kennenlernen, Erfahrungen aus ihrem Arbeitsalltag austauschen und mögliche Einsatzbereiche diskutieren. Perspektivisch soll das Format auch für Mitarbeitende in den angeschlossenen Reisebüros angeboten werden.

KI-Café ergänzt das Future Lab

Das neue Format ergänzt das vor wenigen Wochen vorgestellte Future Lab der RTG. Während dort konkrete KI-Anwendungen entwickelt, getestet und bei erwiesenem Nutzen in die Praxis überführt werden, steht beim KI-Café der Wissensaustausch innerhalb der Organisation im Mittelpunkt.

„Entscheidend ist nicht, wie viele KI-Tools jemand kennt, sondern ob er erkennt, wo sie im eigenen Arbeitsalltag wirklich helfen können“, sagt Rainer Gnyp, fachlicher Leiter des Future Labs und Bereichsleiter meinReisebüro24. Die Erfahrungen und Fragen der Mitarbeitenden sollen zugleich in die Arbeit des Future Labs zurückfließen und dort neue Anwendungsfälle anstoßen.

Eigenes Format für Reisebüros geplant

Das KI-Café richtet sich zunächst an Beschäftigte der RTG aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen. Moderiert wird es von Sabine Winkelbauer aus dem Future-Lab-Team. Ziel ist es, praktische Erfahrungen mit KI zu sammeln und auf konkrete Aufgaben zu übertragen.

Im nächsten Schritt will die RTG ein eigenes KI-Café für den Counter testen. Mitarbeitende aus den angeschlossenen Reisebüros sollen dort ihre konkreten Fragestellungen und Erfahrungen einbringen können. Damit sollen Anwendungen entstehen, die sich an den Anforderungen des Reisebüroalltags orientieren.

„Technologie lässt sich zentral entwickeln, echte Anwendungskompetenz dagegen muss sich in einer Organisation verbreiten“, sagt KI-Stratege und RTG-Berater Alexander Mirschel.