Joint Venture05.10.26, 12:04 Uhr
MSC und Royal Caribbean bauen Cruise-Terminal auf Okinawa
Zwei große Kreuzfahrtkonzerne investieren gemeinsam in die Infrastruktur auf Okinawa. MSC Cruises und die Royal Caribbean Group bauen mit der Hafenbehörde von Naha ein neues Terminal. Im März 2028 soll die Anlage in Betrieb gehen und auch größere Schiffe abfertigen können.

Mit einer traditionellen japanischen Zeremonie wurde auf dem Gelände des künftigen Terminals der offizielle Startschuss für die Bauarbeiten gegeben. Foto: MSC Cruises
Die Hafenbehörde vom japanischen Naha, MSC Cruises und die Royal Caribbean Group haben mit dem Bau eines neuen Kreuzfahrtterminals auf Okinawa begonnen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme sind für März 2028 geplant.
Betreiber Cruise Port Naha G.K. entwickelt und managt das Terminal auf Grundlage eines im August 2026 mit der Hafenbehörde geschlossenen Cruise Hub Formation Agreements. Das Unternehmen ist ein Joint Venture von CTL Maritime und RCL Cruises Ltd. und vertritt die Interessen von MSC Cruises und der Royal Caribbean Group.
Terminal soll Kapazitäten in Naha ausbauen
Mit dem Neubau wollen die Projektpartner die Infrastruktur für Kreuzfahrtschiffe in Naha erweitern. Das Terminal soll Abläufe im Hafen erleichtern und zusätzliche Kapazitäten für Kreuzfahrtgäste und Schiffe schaffen. Die Partner verbinden damit auch weiteres Wachstum des Kreuzfahrttourismus auf Okinawa und in der Region.
Naha zählt zu den wichtigen Kreuzfahrthäfen Japans. Durch seine Lage eignet sich der Hafen ganzjährig als Ausgangs- und Anlaufpunkt für Ziele in Ostasien. Das neue Terminal soll die Voraussetzungen dafür verbessern, größere und technisch weiterentwickelte Kreuzfahrtschiffe abzufertigen.
Royal Caribbean sieht Japan als wichtigen Markt
„Für die Royal Caribbean Group ist Japan einer der wichtigsten Kreuzfahrtmärkte in Asien – nicht nur als Reiseziel, sondern auch als langfristiger Partner in unserem globalen Geschäft“, sagt Jason Liberty, Chairman und CEO der Royal Caribbean Group.
Dabei gehe es nicht allein darum, zusätzliche Gäste nach Japan zu bringen. „Wir bringen nicht nur Gäste hierher, sondern investieren auch vor Ort. Mit dem Projekt in Naha auf Okinawa investieren wir in eine Infrastruktur, von der die lokale Gemeinschaft noch viele Jahre lang profitieren wird“, sagt Liberty. Das Engagement versteht der Konzern als langfristig. „Die Zukunft der Kreuzfahrt in Japan steht im Zeichen gemeinsamer Ambitionen, Zusammenarbeit und verantwortungsvoller Innovation. Wir fühlen uns geehrt, daran beteiligt zu sein“, so Liberty.
MSC will Präsenz in Asien ausbauen
Auch MSC Cruises verbindet das Projekt mit seinen Wachstumsplänen in der Region. „Okinawa liegt an einer einzigartigen Schnittstelle einiger der spannendsten Kreuzfahrtdestinationen Asiens. Wir sehen großes Potenzial für die Zukunft der Region“, sagt Pierfrancesco Vago, Executive Chairman der Kreuzfahrtsparte der MSC Group.
Das Terminal ist Teil einer längerfristigen Strategie. „Dieses Projekt ist Teil unserer langfristigen Vision, unsere Präsenz in der Region auszubauen und den Gästen von MSC Cruises und Explora Journeys neue Möglichkeiten zu bieten, Asien das ganze Jahr über zu erleben“, sagt Vago. Neben der Infrastruktur sollen auch die Routen weiterentwickelt werden. „Indem wir unsere Reiserouten weiterentwickeln und in die Infrastruktur investieren, machen wir Kreuzfahrten sowohl für internationale als auch für asiatische Reisende zugänglicher und stärken gleichzeitig die Verbindungen innerhalb der gesamten Region“, so Vago.
Die Zusammenarbeit mit Royal Caribbean und der Hafenbehörde hob er ebenfalls hervor. „Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit der Royal Caribbean Group und der Hafenbehörde von Naha diese Vision zu verwirklichen. Ich danke allen, deren Engagement, Zusammenarbeit und gemeinsame Ambition diesen Meilenstein möglich gemacht haben“, sagte Vago. „Gemeinsam investieren wir nicht nur in einen Hafen, sondern in das künftige Wachstum des Kreuzfahrttourismus in Okinawa und ganz Asien“.
Hafen seit 2019 als Kreuzfahrt-Hub ausgewiesen
Grundlage für die Entwicklung ist auch die Einstufung des Hafens von Naha durch das japanische Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus. Das Ministerium hatte Naha 2019 als „International Cruise Ship Hub Formation Port" ausgewiesen. Das Terminalprojekt ist als öffentlich-private Zusammenarbeit angelegt und soll die langfristige touristische Entwicklung Okinawas unterstützen.
Betreiber Cruise Port Naha G.K. entwickelt und managt das Terminal auf Grundlage eines im August 2026 mit der Hafenbehörde geschlossenen Cruise Hub Formation Agreements. Das Unternehmen ist ein Joint Venture von CTL Maritime und RCL Cruises Ltd. und vertritt die Interessen von MSC Cruises und der Royal Caribbean Group.
Terminal soll Kapazitäten in Naha ausbauen
Mit dem Neubau wollen die Projektpartner die Infrastruktur für Kreuzfahrtschiffe in Naha erweitern. Das Terminal soll Abläufe im Hafen erleichtern und zusätzliche Kapazitäten für Kreuzfahrtgäste und Schiffe schaffen. Die Partner verbinden damit auch weiteres Wachstum des Kreuzfahrttourismus auf Okinawa und in der Region.
Naha zählt zu den wichtigen Kreuzfahrthäfen Japans. Durch seine Lage eignet sich der Hafen ganzjährig als Ausgangs- und Anlaufpunkt für Ziele in Ostasien. Das neue Terminal soll die Voraussetzungen dafür verbessern, größere und technisch weiterentwickelte Kreuzfahrtschiffe abzufertigen.
Royal Caribbean sieht Japan als wichtigen Markt
„Für die Royal Caribbean Group ist Japan einer der wichtigsten Kreuzfahrtmärkte in Asien – nicht nur als Reiseziel, sondern auch als langfristiger Partner in unserem globalen Geschäft“, sagt Jason Liberty, Chairman und CEO der Royal Caribbean Group.
Dabei gehe es nicht allein darum, zusätzliche Gäste nach Japan zu bringen. „Wir bringen nicht nur Gäste hierher, sondern investieren auch vor Ort. Mit dem Projekt in Naha auf Okinawa investieren wir in eine Infrastruktur, von der die lokale Gemeinschaft noch viele Jahre lang profitieren wird“, sagt Liberty. Das Engagement versteht der Konzern als langfristig. „Die Zukunft der Kreuzfahrt in Japan steht im Zeichen gemeinsamer Ambitionen, Zusammenarbeit und verantwortungsvoller Innovation. Wir fühlen uns geehrt, daran beteiligt zu sein“, so Liberty.
MSC will Präsenz in Asien ausbauen
Auch MSC Cruises verbindet das Projekt mit seinen Wachstumsplänen in der Region. „Okinawa liegt an einer einzigartigen Schnittstelle einiger der spannendsten Kreuzfahrtdestinationen Asiens. Wir sehen großes Potenzial für die Zukunft der Region“, sagt Pierfrancesco Vago, Executive Chairman der Kreuzfahrtsparte der MSC Group.
Das Terminal ist Teil einer längerfristigen Strategie. „Dieses Projekt ist Teil unserer langfristigen Vision, unsere Präsenz in der Region auszubauen und den Gästen von MSC Cruises und Explora Journeys neue Möglichkeiten zu bieten, Asien das ganze Jahr über zu erleben“, sagt Vago. Neben der Infrastruktur sollen auch die Routen weiterentwickelt werden. „Indem wir unsere Reiserouten weiterentwickeln und in die Infrastruktur investieren, machen wir Kreuzfahrten sowohl für internationale als auch für asiatische Reisende zugänglicher und stärken gleichzeitig die Verbindungen innerhalb der gesamten Region“, so Vago.
Die Zusammenarbeit mit Royal Caribbean und der Hafenbehörde hob er ebenfalls hervor. „Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit der Royal Caribbean Group und der Hafenbehörde von Naha diese Vision zu verwirklichen. Ich danke allen, deren Engagement, Zusammenarbeit und gemeinsame Ambition diesen Meilenstein möglich gemacht haben“, sagte Vago. „Gemeinsam investieren wir nicht nur in einen Hafen, sondern in das künftige Wachstum des Kreuzfahrttourismus in Okinawa und ganz Asien“.
Hafen seit 2019 als Kreuzfahrt-Hub ausgewiesen
Grundlage für die Entwicklung ist auch die Einstufung des Hafens von Naha durch das japanische Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus. Das Ministerium hatte Naha 2019 als „International Cruise Ship Hub Formation Port" ausgewiesen. Das Terminalprojekt ist als öffentlich-private Zusammenarbeit angelegt und soll die langfristige touristische Entwicklung Okinawas unterstützen.

