Club Med startet in Südafrika – Beach Resort trifft Big-Five
Mit Strand und Safari startet Club Med erstmals in Südafrika. Das neue Resort an der Dolphin Coast in Kwazulu-Natal bietet mehr als 400 Zimmer, Suiten und Villen sowie zahlreiche Sportangebote. Eine nur in Kombi buchbare Safari-Lodge ergänzt das Angebot um Pirschfahrten und Naturerlebnisse.

In Anwesenheit der südafrikanischen Tourismusministerin Patricia de Lille hat der französische Clubbetreiber Club Med sein erstes Resort in Südafrika eröffnet. Das Club Med South Africa Beach & Safari an der Dolphin Coast nördlich von Durban in Kwazulu-Natal verbindet einen Strandaufenthalt am Indischen Ozean mit einer Safari in einem privaten Big-Five-Reservat.
Strandresort mit mehr als 400 Zimmern
Das Beach Resort liegt auf einem 32 Hektar großen Gelände in Tinley Manor, rund 30 Minuten vom King Shaka International Airport (DUR) entfernt. Es verfügt über mehr als 400 Zimmer, Suiten und Villen sowie vier Pools. Hinzu kommen Bereiche für Familien und Erwachsene, Restaurants sowie Sport- und Freizeitangebote.
Zum Sportangebot gehören unter anderem Surfen, Segeln, Stand-up-Paddling, Padel und Yoga. Hinzu kommen eine Surfschule und der für Club Med typische Flying Trapeze.
In den Restaurants sollen südafrikanische Gerichte und regionale Produkte eine Rolle spielen.
Safari nur in Kombination buchbar
Der zweite Teil des Konzepts ist die Vikela Safari Lodge in einem rund 18.000 Hektar großen privaten Big-Five-Reservat im Norden von Kwazulu-Natal. Die Lodge bietet Zeltunterkünfte, geführte Pirschfahrten und Naturerlebnisse. Sie ist ausschließlich in Verbindung mit einem Aufenthalt im Beach Resort buchbar. Damit wolle man längere Aufenthalte fördern und Kwazulu-Natal international stärker als eigenes Reiseziel positionieren, so der Ansatz.

Das neue Club Med South Africa Beach & Safari bietet mehr als 400 Zimmer, Suiten und Villen
„Seit mehr als 75 Jahren wird Club Med von einem Pioniergeist angetrieben: neue Horizonte zu erschließen, neue Arten des Reisens zu schaffen und langfristige Partnerschaften in den Destinationen aufzubauen, in denen wir tätig sind“, sagt Club-Med-CEO Stéphane Maquaire. „Indem wir die Küste des Indischen Ozeans mit einem Big-Five-Safarierlebnis verbinden, bieten wir unseren Gästen eine neue Möglichkeit, dieses außergewöhnliche Land zu entdecken“, erklärt Maquaire.
Die Eröffnung stehe für das Vertrauen des Unternehmens in das touristische Potenzial Südafrikas und für den Anspruch, mit lokalen Mitarbeitern, verantwortungsvollem Tourismus und Partnerschaften langfristig Werte zu schaffen.
Club Med baut Afrika-Geschäft aus
Der afrikanische Kontinent gehört seit mehr als 50 Jahren zum Club-Med-Portfolio. Das Unternehmen betreibt Resorts unter anderem im Senegal, in Marokko, Tunesien und auf Mauritius. Weltweit gehören mehr als 60 Premium- und Exclusive-Collection-Resorts zum Angebot.
Club Med wurde 1950 gegründet und führte 1967 mit dem Mini Club ein Betreuungsangebot für Kinder ein. Heute beschäftigt das Unternehmen knapp 25.000 Mitarbeiter aus 110 Nationen.
Soziale Verantwortung
Während der Bauphase entstanden mehr als 2.300 direkte und indirekte Arbeitsplätze. Das Resort beschäftigt 600 Menschen direkt. Rund 1.500 weitere Arbeitsplätze werden über Zulieferer und verbundene Branchen unterstützt, darunter Landwirtschaft, Verkehr, Instandhaltung, Ausflüge, Gastronomie und Logistik.
Gemeinsam mit dem Nukakamma Talent Development Centre hat Club Med zudem junge Südafrikaner aus benachteiligten Verhältnissen für Tätigkeiten in der Hotellerie ausgebildet. Das Programm umfasst Unterricht, Praxiserfahrung, Einblicke in die Branche und Mentoring. Mehr als 100 Teilnehmer haben die Ausbildung abgeschlossen und arbeiten inzwischen im Resort. Club Med stellt ihnen auch Einsatzmöglichkeiten im internationalen Netzwerk in Aussicht.
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Südafrikas Tourismusministerin Patricia de Lille, Club-Med-Chef Stéphane Maquaire (4.v.l.) und Kwazulu-Natals Premier Thamsanqa Ntuli (r.) mit Investoren bei der Eröffnung
„Diese Großinvestition ist ein Vertrauensbeweis für südafrikanische Unternehmen, unsere Bevölkerung und die Zukunft unserer Tourismusbranche“, würdigt Tourismusministerin Patricia de Lille die Bestrebungen des Clubbetreibers.
„Bei dieser Investition geht es nicht nur darum, Gebäude zu errichten“, bestätigt Thamsanqa Ntuli, der Premier von Kwazulu-Natal. Die neuen Arbeitsplätze ermöglichten Familien unter anderem, Schuluniformen und Schulgebühren zu bezahlen, Häuser zu bauen und sich eine langfristige Existenzgrundlage zu schaffen.
Anlage erhält Green-Star-Bewertung
Das Resort erreicht beim südafrikanischen Green-Star-System vier von sechs möglichen Sternen und damit die Bewertungsstufe „Best Practice“. Zum Nachhaltigkeitskonzept gehören Solaranlagen, Maßnahmen zum Wassermanagement, ein geringerer Einsatz von Einwegplastik und Programme gegen Lebensmittelverschwendung.
Felix Hormel

