Infektionen seit Juli16.09.26, 14:26 Uhr
Malaria-Fälle rund um Frankfurter Flughafen steigen auf acht
Seit Anfang Juli sind im Umfeld des Frankfurter Flughafens acht Malaria-Erkrankungen bekannt geworden, zwei davon verliefen tödlich. Die beiden jüngsten Fälle betreffen Menschen aus einem nahegelegenen Stadtteil, die jedoch nicht am Airport arbeiten. Der Infektionsweg ist noch offen.

Zwei neue Malaria-Fälle beschäftigen die Behörden in Frankfurt. Foto: iStock/anilakkus
Im Umfeld des Frankfurter Flughafens sind erneut zwei Menschen an Malaria erkrankt. Beide leben im Stadtteil Schwanheim nahe dem Flughafen, arbeiten dort aber nicht. Sie hatten sich zuvor auch nicht in einem Malaria-Endemiegebiet aufgehalten. Das Gesundheitsamt Frankfurt untersucht nun, wie es zu den Infektionen kommen konnte.
Das Gesundheitsamt hat die Kassenärztliche Vereinigung Hessen und die für den Infektionsschutz zuständigen Behörden über die neuen Fälle informiert. Ärzte und Klinikpersonal sollen für das aktuelle Malaria-Geschehen sensibilisiert werden.
Malaria tropica lässt sich bei frühzeitiger Diagnose und schneller Behandlung gut und vollständig behandeln. Deshalb sollen Ärzte bei Patienten mit unklarem Fieber auch dann eine Malaria-Erkrankung in Betracht ziehen, wenn diese zuvor kein Malaria-Endemiegebiet bereist haben. Zu den möglichen Symptomen zählen neben Fieber auch Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Magen-Darm-Beschwerden.
Acht Erkrankungen seit Juli bekannt
Seit Anfang Juli waren bereits sechs Menschen an Malaria erkrankt, die sich im Kontext ihrer beruflichen Tätigkeit am Frankfurter Flughafen aufgehalten hatten. Fünf Fälle traten Anfang Juli auf, ein weiterer Mitte August. Zwei Erkrankungen verliefen tödlich.
Keine der sechs Personen hatte zuvor ein Malaria-Endemiegebiet bereist oder eine Bluttransfusion erhalten. Zusammen mit den beiden neuen Fällen sind damit seit Anfang Juli acht Malaria-Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Umfeld des Frankfurter Flughafens bekannt.
Im Alltagskontakt wird Malaria nicht von Mensch zu Mensch übertragen. Für eine Übertragung ist der Stich einer infizierten Mücke erforderlich.
Das Gesundheitsamt hat die Kassenärztliche Vereinigung Hessen und die für den Infektionsschutz zuständigen Behörden über die neuen Fälle informiert. Ärzte und Klinikpersonal sollen für das aktuelle Malaria-Geschehen sensibilisiert werden.
Malaria tropica lässt sich bei frühzeitiger Diagnose und schneller Behandlung gut und vollständig behandeln. Deshalb sollen Ärzte bei Patienten mit unklarem Fieber auch dann eine Malaria-Erkrankung in Betracht ziehen, wenn diese zuvor kein Malaria-Endemiegebiet bereist haben. Zu den möglichen Symptomen zählen neben Fieber auch Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Magen-Darm-Beschwerden.
Acht Erkrankungen seit Juli bekannt
Seit Anfang Juli waren bereits sechs Menschen an Malaria erkrankt, die sich im Kontext ihrer beruflichen Tätigkeit am Frankfurter Flughafen aufgehalten hatten. Fünf Fälle traten Anfang Juli auf, ein weiterer Mitte August. Zwei Erkrankungen verliefen tödlich.
Keine der sechs Personen hatte zuvor ein Malaria-Endemiegebiet bereist oder eine Bluttransfusion erhalten. Zusammen mit den beiden neuen Fällen sind damit seit Anfang Juli acht Malaria-Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Umfeld des Frankfurter Flughafens bekannt.
Im Alltagskontakt wird Malaria nicht von Mensch zu Mensch übertragen. Für eine Übertragung ist der Stich einer infizierten Mücke erforderlich.

