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Tipps für den Citytrip
20.08.26, 11:37 Uhr

Innsbruck verbindet Altstadt und Alpen in 30 Minuten

Vom Goldenen Dachl geht es in knapp einer halben Stunde auf mehr als 2.000 Meter Höhe. Innsbruck Tourismus zeigt, wie sich die Fahrt mit den Nordkettenbahnen zum Hafelekar mit Wanderungen im Karwendel, dem Geo Trail oder einer Einkehr verbinden lässt.

Der Weg von Innsbrucks Altstadt ins Karwendel ist kurz. In knapp 30 Minuten geht es mit den Nordkettenbahnen auf mehr als 2.000 Meter. Foto: Innsbruck Tourismus/Max Schorch
Die Innsbrucker Nordkettenbahnen bringen Besucher in knapp 30 Minuten aus dem Stadtzentrum auf mehr als 2.000 Meter Höhe. Innsbruck Tourismus stellt dazu verschiedene Möglichkeiten vor, den Ausflug aufs Hafelekar mit Wanderungen und einer Einkehr zu verbinden. Ausgangspunkt ist das Zentrum nahe dem Goldenen Dachl. Von dort führt die Strecke über die Hungerburg und die Seegrube bis zum „Top of Innsbruck“.

Über Hungerburg und Seegrube zum Hafelekar

Die erste Etappe zur Hungerburg dauert acht Minuten. Nach einem kurzen Fußweg geht es mit der Seilbahn weiter zur Seegrube auf 1.905 Metern. Die Hafelekarbahn übernimmt die letzte Etappe. Insgesamt dauert die Fahrt aus dem Zentrum bis ins hochalpine Gelände knapp eine halbe Stunde.

Die Bergstation Hafelekar liegt auf mehr als 2.000 Metern und bildet den Zugang zum Naturpark Karwendel. Von dort reicht der Blick über das Inntal und auf die Gipfel des Karwendels. Der Karwendel ist der größte Naturpark Österreichs und Lebensraum unter anderem für Steinadler, Steinböcke und Murmeltiere.

Geo Trail führt durch die Erdgeschichte

Direkt an der Bergstation beginnt der Geo Trail. Der gut begehbare geologische Lehrpfad umfasst fünf Stationen und dauert rund eine halbe Stunde. Er zeigt, wie sich die heutige Gebirgslandschaft entwickelte.

Wo heute die Gipfel des Karwendels liegen, befanden sich einst Lagunen und Korallenriffe. Tektonische Bewegungen falteten über Millionen Jahre mächtige Kalkschichten auf. Auf diese Weise entstanden die vier Hauptketten des Karwendels, zu denen auch die Nordkette gehört. Muschelschalen und andere kalkhaltige Ablagerungen bildeten über lange Zeiträume den für die Region typischen Wettersteinkalk und Dolomit.

Goetheweg führt zur Pfeishütte

Eine anspruchsvollere Tour beginnt ebenfalls am Hafelekar. Der Goetheweg verläuft zunächst relativ eben unterhalb von Hafelekarspitze, Gleirschspitze und Mandlspitze. Nach dem Anstieg zur Mandlscharte führt die Route in Serpentinen hinunter zur Pfeishütte.

Die Hütte ist von Mitte Juni bis Mitte Oktober geöffnet und bietet Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Für Hin- und Rückweg sind insgesamt etwa fünf Stunden Gehzeit einzuplanen. Die Tour setzt gute Kondition und Trittsicherheit sowie eine der Höhenlage entsprechende Ausrüstung voraus.

Tiroler Küche auf 2.256 Metern

Eine Einkehrmöglichkeit gibt es auch direkt an der Bergstation. Das Restaurant „Top of Innsbruck“ ist ganzjährig geöffnet. Die denkmalgeschützte Gaststube wurde Anfang 2023 renoviert und restauriert.

Auf 2.256 Metern stehen Tiroler Gerichte, verschiedene Strudel und weitere herzhafte Speisen auf der Karte. Von dort reicht der Blick über Innsbruck und die umliegende Bergwelt.