Tourismus-Update19.08.26, 11:11 Uhr
Berlin punktet im Inland – internationale Nachfrage sinkt leicht
Im ersten Halbjahr kommen 5,9 Millionen Gäste nach Berlin und damit fast so viele wie im Vorjahr. Allerdings bleiben sie insgesamt kürzer. Die Übernachtungen gehen um 2,7 Prozent zurück. Vor allem das Auslandsgeschäft schwächelt, während aus Deutschland mehr Gäste in die Hauptstadt reisen.

Der deutsche Markt stützt Berlins Tourismusbilanz im ersten Halbjahr. Foto: iStock/bluejayphoto
Berlin verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 nahezu so viele Gäste wie im Vorjahreszeitraum, allerdings weniger Übernachtungen. Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg zählt 5,9 Millionen Gäste und 13,6 Millionen Übernachtungen in Hotels und Beherbergungsbetrieben.
Im ersten Halbjahr 2025 waren es sechs Millionen Gäste und 13,9 Millionen Übernachtungen. Damit sinkt die Zahl der Übernachtungen um 2,7 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei 2,3 Tagen.
Mehr Gäste aus Deutschland
Der deutsche Markt entwickelt sich besser als das Auslandsgeschäft. Von Januar bis Juni kommen 3,9 Millionen Gäste aus Deutschland nach Berlin. Das sind 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mit 8,3 Millionen Übernachtungen wird das Vorjahresniveau nahezu erreicht. Das Minus beträgt 0,3 Prozent.
„Die nahezu stabile Zahl der Gäste zeigt, dass Berlin eine starke Anziehungskraft besitzt“, sagt Jürgen Amann, Geschäftsführer von Visit Berlin. Mit großen Messen wie IFA und Innotrans, Sportevents und Kongressen im zweiten Halbjahr habe Berlin gute Voraussetzungen, zusätzliche Nachfrage zu gewinnen und neue Zielgruppen anzusprechen.
Um längere Aufenthalte zu erreichen, setzt Visit Berlin auf zusätzliche Reiseanlässe. „Für Berlin ist es wichtig, aufmerksamkeitsstarke Reiseanlässe und attraktive Angebote zu entwickeln, die Berlin als Reiseziel noch erlebnisreicher machen und Gäste zu längeren Aufenthalten motivieren“, sagt Sabine Wendt, Co-Geschäftsführer von Visit Berlin. Damit solle die Wertschöpfung für die Stadt gestärkt und der Tourismus unterstützt werden.
Weniger internationale Gäste
Schwächer entwickelt sich der internationale Markt. Die Zahl der Gäste aus dem Ausland sinkt um 4,1 Prozent auf rund zwei Millionen. Die Übernachtungen gehen um 6,4 Prozent auf 5,2 Millionen zurück.
Das Vereinigte Königreich bleibt der wichtigste internationale Herkunftsmarkt. Britische Gäste buchen im ersten Halbjahr 564.000 Übernachtungen, 5,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dahinter folgen die USA mit 511.000 Übernachtungen und einem Minus von 9,9 Prozent. Aus den Niederlanden kommen 361.000 Übernachtungen. Hier steigt die Zahl um 2,3 Prozent.
Im ersten Halbjahr 2025 waren es sechs Millionen Gäste und 13,9 Millionen Übernachtungen. Damit sinkt die Zahl der Übernachtungen um 2,7 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei 2,3 Tagen.
Mehr Gäste aus Deutschland
Der deutsche Markt entwickelt sich besser als das Auslandsgeschäft. Von Januar bis Juni kommen 3,9 Millionen Gäste aus Deutschland nach Berlin. Das sind 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mit 8,3 Millionen Übernachtungen wird das Vorjahresniveau nahezu erreicht. Das Minus beträgt 0,3 Prozent.
„Die nahezu stabile Zahl der Gäste zeigt, dass Berlin eine starke Anziehungskraft besitzt“, sagt Jürgen Amann, Geschäftsführer von Visit Berlin. Mit großen Messen wie IFA und Innotrans, Sportevents und Kongressen im zweiten Halbjahr habe Berlin gute Voraussetzungen, zusätzliche Nachfrage zu gewinnen und neue Zielgruppen anzusprechen.
Um längere Aufenthalte zu erreichen, setzt Visit Berlin auf zusätzliche Reiseanlässe. „Für Berlin ist es wichtig, aufmerksamkeitsstarke Reiseanlässe und attraktive Angebote zu entwickeln, die Berlin als Reiseziel noch erlebnisreicher machen und Gäste zu längeren Aufenthalten motivieren“, sagt Sabine Wendt, Co-Geschäftsführer von Visit Berlin. Damit solle die Wertschöpfung für die Stadt gestärkt und der Tourismus unterstützt werden.
Weniger internationale Gäste
Schwächer entwickelt sich der internationale Markt. Die Zahl der Gäste aus dem Ausland sinkt um 4,1 Prozent auf rund zwei Millionen. Die Übernachtungen gehen um 6,4 Prozent auf 5,2 Millionen zurück.
Das Vereinigte Königreich bleibt der wichtigste internationale Herkunftsmarkt. Britische Gäste buchen im ersten Halbjahr 564.000 Übernachtungen, 5,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dahinter folgen die USA mit 511.000 Übernachtungen und einem Minus von 9,9 Prozent. Aus den Niederlanden kommen 361.000 Übernachtungen. Hier steigt die Zahl um 2,3 Prozent.

