Sidi Bou Saïd05.08.26, 17:31 Uhr
Tunesiens Künstlerdorf ist jetzt Unesco-Welterbe
Die Unesco hat Sidi Bou Saïd in die Welterbeliste aufgenommen. Das ikonische Künstlerdorf über dem Golf von Tunis ist für seine weiß-blauen Häuser und seine arabisch-andalusische Architektur bekannt. Mit der Auszeichnung zählt Tunesien nun zehn Welterbestätten.

Tunesien kann sich über eine weitere Welterbestätte freuen: Sidi Bou Saïd wurde in die Unesco-Liste aufgenommen. Foto: iStock/EnginKorkmaz
Das Künstlerdorf Sidi Bou Saïd gehört seit dem Juli 2026 offiziell zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Auszeichnung würdigt die kulturelle, architektonische und spirituelle Bedeutung des historischen Ortes. Mit Sidi Bou Saïd zählt Tunesien nun zehn Weltkulturerbestätten.
Historisches Dorf über dem Golf von Tunis
Sidi Bou Saïd liegt hoch über dem Golf von Tunis und ist für seine weiß getünchten Häuser mit den charakteristischen blauen Türen und Fensterläden sowie seine arabisch-andalusische Architektur bekannt. Das Dorf entstand rund um die Grabstätte des Sufi-Gelehrten Abou Saïd El Beji und entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem Ort der Begegnung, der Kunst und der Spiritualität.
Seit mehr als 100 Jahren zieht Sidi Bou Saïd Künstler an. Zu den bekanntesten zählen August Macke und Paul Klee, die dort Inspiration für einige ihrer bedeutenden Werke fanden. Bis heute prägen Galerien, Ateliers und traditionsreiche Cafés das kulturelle Leben des Ortes.
Zehnte Unesco-Welterbestätte des Landes
Mit der Aufnahme in die Welterbeliste würdigt die Unesco Sidi Bou Saïd als außergewöhnliches Beispiel eines historischen mediterranen Dorfes, das Architektur, Landschaft und kulturelles Erbe miteinander verbindet. Gleichzeitig hebt die Auszeichnung die Bedeutung Tunesiens als Reiseziel mit einem vielfältigen Kultur- und Geschichtserbe hervor.
Historisches Dorf über dem Golf von Tunis
Sidi Bou Saïd liegt hoch über dem Golf von Tunis und ist für seine weiß getünchten Häuser mit den charakteristischen blauen Türen und Fensterläden sowie seine arabisch-andalusische Architektur bekannt. Das Dorf entstand rund um die Grabstätte des Sufi-Gelehrten Abou Saïd El Beji und entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem Ort der Begegnung, der Kunst und der Spiritualität.
Seit mehr als 100 Jahren zieht Sidi Bou Saïd Künstler an. Zu den bekanntesten zählen August Macke und Paul Klee, die dort Inspiration für einige ihrer bedeutenden Werke fanden. Bis heute prägen Galerien, Ateliers und traditionsreiche Cafés das kulturelle Leben des Ortes.
Zehnte Unesco-Welterbestätte des Landes
Mit der Aufnahme in die Welterbeliste würdigt die Unesco Sidi Bou Saïd als außergewöhnliches Beispiel eines historischen mediterranen Dorfes, das Architektur, Landschaft und kulturelles Erbe miteinander verbindet. Gleichzeitig hebt die Auszeichnung die Bedeutung Tunesiens als Reiseziel mit einem vielfältigen Kultur- und Geschichtserbe hervor.

