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Buddhistischer Tempel
30.07.26, 11:48 Uhr

Wat Phra Mahathat wird Thailands neunte Unesco-Stätte

Die Unesco hat den Tempel Wat Phra Mahathat Woramahawihan zum Welterbe erklärt. Thailand verbindet die Auszeichnung mit einer Kampagne für nachhaltigen Kulturtourismus und möchte Nakhon Si Thammarat als Reiseziel jenseits frequentierter Urlaubsregionen bekannter machen.

Der Tempel Wat Phra Mahathat Woramahawihan gehört jetzt zum Unesco-Welterbe. Foto: Tourism Authority of Thailand
Thailand hat eine weitere Unesco-Welterbestätte. Das Welterbekomitee hat den Tempel Wat Phra Mahathat Woramahawihan in der Provinz Nakhon Si Thammarat auf seiner 48. Sitzung im südkoreanischen Busan in die Welterbeliste aufgenommen. Damit verfügt das Land nun über neun Unesco-Welterbestätten – sechs Kultur- und drei Naturerbestätten.

Bedeutendes buddhistisches Heiligtum

Der im 8. Jahrhundert gegründete Wat Phra Mahathat Woramahawihan zählt zu den wichtigsten buddhistischen Heiligtümern Südthailands. Der Tempel gilt seit mehr als 1.500 Jahren als religiöses und kulturelles Zentrum der Region.

Architektur und religiöse Traditionen wurden über Jahrhunderte von Einflüssen aus Indien, Sri Lanka, Java und dem Mon-Kulturraum geprägt. Die Anlage spielte zudem eine wichtige Rolle bei der Verbreitung des Buddhismus in Südostasien.

Mehr Aufmerksamkeit für Nakhon Si Thammarat

Mit der Aufnahme in die Welterbeliste dürfte die Provinz Nakhon Si Thammarat stärker in den Fokus kulturinteressierter Reisender rücken. Das Tempelareal lässt sich mit einem Aufenthalt an den Stränden von Khanom am Golf von Thailand verbinden.

Die Tourism Authority of Thailand (TAT) möchte den bislang wenig bekannten Küstenabschnitt künftig stärker als Reiseziel positionieren.

Kampagne für nachhaltigen Kulturtourismus

Anlässlich der Auszeichnung startet die TAT eine ganzjährige Kampagne, die das buddhistische Erbe, die kulturellen Traditionen und die Geschichte Nakhon Si Thammarats in den Mittelpunkt stellt. Im Fokus stehen nachhaltiger Kulturtourismus sowie die Verbindung von religiösem Erbe, lokaler Identität und regionaler Wertschöpfung.

Informationen zu den geplanten Aktivitäten veröffentlicht die TAT fortlaufend auf ihrer Website.