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29.07.26, 13:59 Uhr

Hibernia Line nimmt Fährbetrieb Irland–Frankreich auf

Eine neue Fährverbindung eröffnet Reisenden zusätzliche Möglichkeiten für die Anreise nach Irland. Hibernia Line verbindet Ringaskiddy bei Cork mit Boulogne-sur-Mer und bedient die Strecke ganzjährig bis zu sechsmal pro Woche. Die Überfahrt erfolgt über Nacht und dauert rund 21 Stunden.

Während der Nachtüberfahrt zwischen Irland und Frankreich übernachten die Passagiere in Kabinen an Bord. Foto: Tourism Ireland
Mit Hibernia Line ist 2026 eine neue Fährgesellschaft in den Markt eingetreten. Seit Juni verbindet die Reederei Ringaskiddy bei Cork in Südirland mit Boulogne-sur-Mer im Norden Frankreichs. Es ist die erste Route des erst im Februar gegründeten Unternehmens mit Sitz in Cork. Die Verbindung ergänzt die bestehenden Fährverbindungen zwischen Irland und Frankreich.

Sechs Abfahrten pro Woche

Auf der Strecke kommen die Fähren St Patrick und Akka zum Einsatz. Sie bieten Platz für jeweils rund 650 bis 750 Passagiere und verkehren ganzjährig sechs Mal pro Woche in beide Richtungen. Die Überfahrt dauert etwas über 21 Stunden. Das Konzept: Passagiere gehen am Abend an Bord und erreichen ihr Ziel am nächsten Abend.

Boulogne-sur-Mer ist von Deutschland aus gut erreichbar. Gleichzeitig verbessert die neue Verbindung die Anreise in den Südwesten Irlands mit den Countys Cork und Kerry sowie entlang des Wild Atlantic Way.

Reisen und Güterverkehr erleichtern

„Unser Ziel ist es, Reisen und Güterverkehr zwischen Irland und Europa einfacher und zuverlässiger zu machen“, sagt Hibernia-Line-Gründer Aidan Coffey.

Die Preise für eine einfache Überfahrt beginnen bei rund 450 Euro. Darin enthalten sind die Mitnahme eines Autos mit bis zu vier Personen sowie die obligatorische Buchung einer Kabine. Das Übersetzen steht auch Personen ohne Fahrzeug offen. Auch Haustiere können gegen Aufpreis befördert werden.

Nähere Informationen gibt es auf der deutschsprachigen Website von Hibernia Line.