08.07.26, 10:15 Uhr
Alpha will Reisebüros künftig auch selbst übernehmen
Der Reisebüro-Verbund erweitert seine Nachfolgestrategie und will in ausgewählten Fällen künftig selbst Reisebüros übernehmen. Geplant sind fünf bis sieben Zukäufe pro Jahr. Damit sollen starke Standorte im Netzwerk gesichert und geregelte Unternehmensnachfolgen erleichtert werden.

Der Generationswechsel im Reisevertrieb rückt näher: Alpha Reisebüro Partner will deshalb künftig selbst Reisebüros übernehmen. Foto: iStock/alvarez
Der Reisebüro-Verbund Alpha Reisebüro Partner baut seine Nachfolgestrategie aus. Die Vertriebsorganisation aus Oberursel will Reisebüros der Marken Holiday Land und Schauinsland-Reisen Partner künftig nicht nur auf eine Unternehmensübergabe vorbereiten, sondern in ausgewählten Fällen auch selbst übernehmen. Ziel ist es, starke Standorte im eigenen Netzwerk zu halten und Nachfolgen frühzeitig zu sichern.
Fokus auf die nächsten zehn Jahre
Gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Generation Nachfolge hat Alpha demnach ein Konzept entwickelt, das den Wert von Reisebüros steigern, Übergaben planbarer machen und starke Standorte im eigenen Netzwerk sichern soll.
Hintergrund ist die Demografie in den angeschlossenen Reisebüros. Nach einer internen Auswertung sind 55 Prozent der Inhaber älter als 55 Jahre. Damit stehen in den kommenden zehn Jahren zahlreiche Agenturen vor einer Nachfolgeregelung. Alpha will deshalb nicht nur Büros aus dem eigenen Netzwerk halten, sondern bei passender Ausrichtung auch externe Reisebüros übernehmen, um Umsatz- und Marktanteile zu sichern.
Frühzeitig auf die Übergabe vorbereiten
Bereits im vergangenen Jahr hatte Alpha das Thema Nachfolge stärker in den Fokus gerückt. Reisebüros sollen möglichst früh auf eine spätere Übergabe vorbereitet werden. Dazu gehören unter anderem stabile Erträge, effiziente Prozesse, gepflegte Kundendaten, professionelles Marketing, ein attraktives Arbeitgeberprofil sowie eine Unternehmensstruktur, die nicht ausschließlich vom Inhaber abhängt.
„Wir haben im vergangenen Jahr bewusst damit begonnen, das Thema Nachfolge für beide Marken systematisch aufzubauen. Jetzt folgt der nächste Schritt“, sagt Alpha-Chef Michael Sawang. „Es geht um gute Standorte, eingespielte Teams und Kundenbeziehungen, die oft über viele Jahre gewachsen sind. Wenn diese Substanz in unseren Netzwerken erhalten bleiben soll, braucht es im entscheidenden Moment nicht nur Beratung, sondern auch die Bereitschaft, selbst Verantwortung zu übernehmen.“
Fünf bis sieben Übernahmen pro Jahr geplant
Übernommen werden sollen wirtschaftlich stabile Reisebüros mit einem Jahresumsatz von mindestens zweieinhalb Millionen Euro. Alpha plant derzeit fünf bis sieben Übernahmen pro Jahr. Die Käufe sollen direkt über die Alpha Reisebüro Partner GmbH erfolgen; eine eigene Gesellschaft ist dafür aktuell nicht vorgesehen. Finanziert werden sollen die Übernahmen aus Eigenmitteln.
Das Unternehmen wertet diesen Schritt zugleich als Bekenntnis des Gesellschafters Schauinsland-Reisen zum stationären Vertrieb und zur strategischen Bedeutung geregelter Unternehmensnachfolgen.
Fokus auf die nächsten zehn Jahre
Gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Generation Nachfolge hat Alpha demnach ein Konzept entwickelt, das den Wert von Reisebüros steigern, Übergaben planbarer machen und starke Standorte im eigenen Netzwerk sichern soll.
Hintergrund ist die Demografie in den angeschlossenen Reisebüros. Nach einer internen Auswertung sind 55 Prozent der Inhaber älter als 55 Jahre. Damit stehen in den kommenden zehn Jahren zahlreiche Agenturen vor einer Nachfolgeregelung. Alpha will deshalb nicht nur Büros aus dem eigenen Netzwerk halten, sondern bei passender Ausrichtung auch externe Reisebüros übernehmen, um Umsatz- und Marktanteile zu sichern.
Frühzeitig auf die Übergabe vorbereiten
Bereits im vergangenen Jahr hatte Alpha das Thema Nachfolge stärker in den Fokus gerückt. Reisebüros sollen möglichst früh auf eine spätere Übergabe vorbereitet werden. Dazu gehören unter anderem stabile Erträge, effiziente Prozesse, gepflegte Kundendaten, professionelles Marketing, ein attraktives Arbeitgeberprofil sowie eine Unternehmensstruktur, die nicht ausschließlich vom Inhaber abhängt.
„Wir haben im vergangenen Jahr bewusst damit begonnen, das Thema Nachfolge für beide Marken systematisch aufzubauen. Jetzt folgt der nächste Schritt“, sagt Alpha-Chef Michael Sawang. „Es geht um gute Standorte, eingespielte Teams und Kundenbeziehungen, die oft über viele Jahre gewachsen sind. Wenn diese Substanz in unseren Netzwerken erhalten bleiben soll, braucht es im entscheidenden Moment nicht nur Beratung, sondern auch die Bereitschaft, selbst Verantwortung zu übernehmen.“
Fünf bis sieben Übernahmen pro Jahr geplant
Übernommen werden sollen wirtschaftlich stabile Reisebüros mit einem Jahresumsatz von mindestens zweieinhalb Millionen Euro. Alpha plant derzeit fünf bis sieben Übernahmen pro Jahr. Die Käufe sollen direkt über die Alpha Reisebüro Partner GmbH erfolgen; eine eigene Gesellschaft ist dafür aktuell nicht vorgesehen. Finanziert werden sollen die Übernahmen aus Eigenmitteln.
Das Unternehmen wertet diesen Schritt zugleich als Bekenntnis des Gesellschafters Schauinsland-Reisen zum stationären Vertrieb und zur strategischen Bedeutung geregelter Unternehmensnachfolgen.

