Dar al Funoon01.07.26, 15:14 Uhr
Abu Dhabi baut neues Zentrum für Oper und Theater
Auf Saadiyat Island haben die Arbeiten für Dar al Funoon Abu Dhabi begonnen. Das von Stararchitekt Frank Gehry entworfene Haus soll 2030 eröffnen und mit Oper, Ballett, Theater und Konzerten zu einer der modernsten Spielstätten für darstellende Künste im Nahen Osten werden.

Mit Dar al Funoon entsteht auf Saadiyat Island ein neues Zentrum für darstellende Künste. Der Entwurf stammt vom Architekten Frank Gehry. Rendering: DCT Abu Dhabi
Auf Saadiyat Island hat der Bau des Kulturzentrums Dar al Funoon Abu Dhabi – House of the Arts begonnen. Die Eröffnung ist für 2030 geplant. Das vom 2024 verstorbenen Architekten Frank Gehry entworfene Haus soll zu den technisch modernsten Spielstätten für darstellende Künste in der Region gehören. Vorgesehen ist ein ganzjähriges Programm mit Oper, Ballett, Theater, Konzerten und weiteren Live-Produktionen.
Vier Spielstätten für mehr als 6.000 Besucher
Dar al Funoon Abu Dhabi entsteht in unmittelbarer Nähe des Saadiyat Cultural District. Der Gebäudekomplex soll Aufführungen unterschiedlichster Größenordnungen ermöglichen – von Kammerproduktionen bis zu großen Inszenierungen.
Geplant sind eine multifunktionale Veranstaltungshalle mit mehr als 2.000 Sitzplätzen, ein Amphitheater unter freiem Himmel mit 3.500 Plätzen, ein Studiotheater mit 400 Plätzen sowie ein Jazzclub für 250 Gäste. Insgesamt bietet das Zentrum Platz für mehr als 6.000 Besucher. An 365 Tagen im Jahr sind Veranstaltungen, Aufführungen und weitere Aktivitäten vorgesehen.
Plattform für internationale Produktionen
Das Kulturzentrum soll langfristige Künstlerresidenzen, Tourneepartnerschaften und Koproduktionen mit internationalen Ensembles ermöglichen. Zudem sollen renommierte Künstler und Orchester nach Abu Dhabi kommen, während Nachwuchstalente aus der Region gemeinsam mit ihnen auftreten können.
„Dar al Funoon Abu Dhabi wird eine dauerhafte Heimat für Darbietungen auf höchstem internationalem Niveau sein. Hier werden führende Künstler, Ensembles und kreative Talente aus den VAE, der Region und der ganzen Welt zusammenkommen“, sagt Mohamed Khalifa Al Mubarak, Vorsitzender des Department of Culture and Tourism – Abu Dhabi (DCT Abu Dhabi).
Mit Künstlerresidenzen, internationalen Partnerschaften und erstklassigen Produktionen wolle das Emirat den kulturellen Austausch ausbauen. „Wir werden die Möglichkeiten des kulturellen Austauschs erweitern, neue Generationen von Kreativen inspirieren und Abu Dhabis Position als globales Zentrum für Kreativität, Austausch und künstlerische Exzellenz weiter festigen“, so Al Mubarak.
Auftraggeber des Projekts ist das Department of Culture and Tourism – Abu Dhabi. Den Entwurf entwickelte Frank Gehry, der auch das künftige Guggenheim Abu Dhabi gestaltet hat.
Die Architektur greift Musik und Performance auf. Die Fassade erinnert an fließende Stoffbahnen und erlaubt Einblicke in den künstlerischen Schaffensprozess im Inneren des Gebäudes. Das Konzept soll Offenheit und kulturellen Austausch symbolisieren.
Baustein der Kulturstrategie
Mit Dar al Funoon erweitert Abu Dhabi seine Kulturlandschaft. Das Emirat verweist unter anderem auf die Auszeichnung als Unesco Creative City of Music, das jährliche Abu Dhabi Festival, Berklee Abu Dhabi, die Musikakademie Bait Al Oud sowie die Ausrichtung des International Jazz Day 2025.
Nach der Eröffnung soll das neue Zentrum nicht nur das Kulturangebot erweitern, sondern auch Arbeitsplätze schaffen, lokale Talente fördern, Kulturtouristen anziehen und die Kreativwirtschaft stärken.
Vier Spielstätten für mehr als 6.000 Besucher
Dar al Funoon Abu Dhabi entsteht in unmittelbarer Nähe des Saadiyat Cultural District. Der Gebäudekomplex soll Aufführungen unterschiedlichster Größenordnungen ermöglichen – von Kammerproduktionen bis zu großen Inszenierungen.
Geplant sind eine multifunktionale Veranstaltungshalle mit mehr als 2.000 Sitzplätzen, ein Amphitheater unter freiem Himmel mit 3.500 Plätzen, ein Studiotheater mit 400 Plätzen sowie ein Jazzclub für 250 Gäste. Insgesamt bietet das Zentrum Platz für mehr als 6.000 Besucher. An 365 Tagen im Jahr sind Veranstaltungen, Aufführungen und weitere Aktivitäten vorgesehen.
Plattform für internationale Produktionen
Das Kulturzentrum soll langfristige Künstlerresidenzen, Tourneepartnerschaften und Koproduktionen mit internationalen Ensembles ermöglichen. Zudem sollen renommierte Künstler und Orchester nach Abu Dhabi kommen, während Nachwuchstalente aus der Region gemeinsam mit ihnen auftreten können.
„Dar al Funoon Abu Dhabi wird eine dauerhafte Heimat für Darbietungen auf höchstem internationalem Niveau sein. Hier werden führende Künstler, Ensembles und kreative Talente aus den VAE, der Region und der ganzen Welt zusammenkommen“, sagt Mohamed Khalifa Al Mubarak, Vorsitzender des Department of Culture and Tourism – Abu Dhabi (DCT Abu Dhabi).
Mit Künstlerresidenzen, internationalen Partnerschaften und erstklassigen Produktionen wolle das Emirat den kulturellen Austausch ausbauen. „Wir werden die Möglichkeiten des kulturellen Austauschs erweitern, neue Generationen von Kreativen inspirieren und Abu Dhabis Position als globales Zentrum für Kreativität, Austausch und künstlerische Exzellenz weiter festigen“, so Al Mubarak.
Auftraggeber des Projekts ist das Department of Culture and Tourism – Abu Dhabi. Den Entwurf entwickelte Frank Gehry, der auch das künftige Guggenheim Abu Dhabi gestaltet hat.
Die Architektur greift Musik und Performance auf. Die Fassade erinnert an fließende Stoffbahnen und erlaubt Einblicke in den künstlerischen Schaffensprozess im Inneren des Gebäudes. Das Konzept soll Offenheit und kulturellen Austausch symbolisieren.
Baustein der Kulturstrategie
Mit Dar al Funoon erweitert Abu Dhabi seine Kulturlandschaft. Das Emirat verweist unter anderem auf die Auszeichnung als Unesco Creative City of Music, das jährliche Abu Dhabi Festival, Berklee Abu Dhabi, die Musikakademie Bait Al Oud sowie die Ausrichtung des International Jazz Day 2025.
Nach der Eröffnung soll das neue Zentrum nicht nur das Kulturangebot erweitern, sondern auch Arbeitsplätze schaffen, lokale Talente fördern, Kulturtouristen anziehen und die Kreativwirtschaft stärken.

