Ab/bis Skopje30.06.26, 14:22 Uhr
Sunny Cars gibt Roadtrip-Tipps für Nordmazedonien
Seen, Nationalparks und antike Ausgrabungen lassen sich in Nordmazedonien gut mit dem Mietwagen erkunden. Sunny Cars hat dafür eine achttägige bis zwölftägige Rundreise zusammengestellt, die von Skopje über den Ohridsee bis nach Bitola und zurück in die Hauptstadt führt.

Der Mietwagenbroker empfiehlt eine Route von Skopje über den Matka-Canyon und den Ohridsee (im Bild) bis nach Bitola und zurück in die Hauptstadt. Foto: iStock/JordeAngjelovik
Der Münchner Broker Sunny Cars hat einen Routenvorschlag samt Praxistipps für einen acht- bis zwölftägigen Mietwagen-Roadtrip durch Nordmazedonien zusammengestellt.
Die Strecke führt von der Mauptstadt Skopje über den Matka-Canyon, den Nationalpark Mavrovo und den Ohridsee bis nach Bitola, Stobi und zurück in die Hauptstadt. Unterwegs verbindet die Route Natur, Kultur und Unesco-Welterbestätten.
Skopje und der Matka-Canyon
Der Roadtrip beginnt in der Hauptstadt Skopje. Die Altstadt mit dem Old Bazaar und die Brücken über den Fluss Vardar lassen sich bequem zu Fuß entdecken.
Rund 30 Fahrminuten außerhalb der Stadt liegt der Matka-Canyon. Dort stehen Bootstouren auf dem Stausee, Wanderungen entlang der Felswände oder Kajaktouren auf dem Programm.
Nationalpark Mavrovo
Von Skopje geht es in etwa eineinhalb Stunden in den Nationalpark Mavrovo im Westen des Landes. Das größte Schutzgebiet Nordmazedoniens bietet Wälder, Bergdörfer und zahlreiche Aussichtspunkte. Die Region eignet sich für Wanderungen und eine Übernachtung in den Bergen.
Unesco-Welterbe Ohrid
Die nächste Etappe führt in zwei bis zweieinhalb Stunden nach Ohrid. Der Ohridsee zählt zu den ältesten und artenreichsten Seen der Welt. Gemeinsam mit der historischen Altstadt gehört er zum Unesco-Welterbe. Besucher können die Altstadt mit ihren engen Gassen, Aussichtspunkten und der Uferpromenade zu Fuß erkunden.
Für den Aufenthalt werden zwei Übernachtungen empfohlen.
Kloster Sveti Naum und Nationalpark Galicica
Etwa 30 Kilometer südlich von Ohrid liegt das Kloster Sveti Naum direkt am Seeufer. Anschließend bietet sich eine Fahrt durch den Nationalpark Galicica an. Die Höhenstraße verbindet den Ohridsee mit dem Prespasee und eröffnet zahlreiche Ausblicke auf beide Gewässer. Aussichtspunkte und Wanderwege laden zu Zwischenstopps ein.
Bitola und Nationalpark Pelister
Von Ohrid führt die Route in gut einer Stunde nach Bitola. Die Stadt ist für ihre breiten Boulevards und Cafés bekannt. Unweit davon befinden sich die Ausgrabungen der antiken Stadt Heraclea Lyncestis mit ihren Mosaiken und dem Theater.
Im nahegelegenen Nationalpark Pelister erwarten Besucher Wälder, Wanderwege und kühlere Temperaturen.
Antikes Stobi und die Tikves-Region
Auf dem Rückweg Richtung Skopje lohnt sich ein Halt in Stobi, einer der bedeutendsten antiken Ausgrabungsstätten Nordmazedoniens. Anschließend führt die Strecke durch die Tikves-Region, das wichtigste Weinanbaugebiet des Landes.
Kleine Weingüter und Restaurants bieten sich für eine Pause an, bevor die Rundreise in Skopje endet.
Zusätzlicher Ausflug nach Kokino
Wer einen weiteren Tag einplant, kann von Skopje aus die archäo-astronomische Fundstätte Kokino besuchen. Sie steht auf der Unesco-Tentativliste.
Tipps für die Fahrt mit dem Mietwagen
Sunny Cars empfiehlt, außerhalb geschlossener Ortschaften defensiv zu fahren und Nachtfahrten möglichst zu vermeiden. Auf Autobahnen wird streckenabhängig Maut erhoben. Bargeld in der Landeswährung Denar ist hilfreich, häufig werden aber auch Karten akzeptiert.
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt in der Regel 50 Kilometer pro Stunde innerorts, 80 außerorts, 110 auf Schnellstraßen und 130 Kilometer pro Stunde auf Autobahnen.
In den Bergregionen Mavrovo, Galicica und Pelister sollten Reisende die Wetterbedingungen berücksichtigen. Zwischen dem 15. November und dem 15. März sind Winterreifen vorgeschrieben. Warnweste und Abschleppseil gehören zur Pflichtausrüstung.
Die Strecke führt von der Mauptstadt Skopje über den Matka-Canyon, den Nationalpark Mavrovo und den Ohridsee bis nach Bitola, Stobi und zurück in die Hauptstadt. Unterwegs verbindet die Route Natur, Kultur und Unesco-Welterbestätten.
Skopje und der Matka-Canyon
Der Roadtrip beginnt in der Hauptstadt Skopje. Die Altstadt mit dem Old Bazaar und die Brücken über den Fluss Vardar lassen sich bequem zu Fuß entdecken.
Rund 30 Fahrminuten außerhalb der Stadt liegt der Matka-Canyon. Dort stehen Bootstouren auf dem Stausee, Wanderungen entlang der Felswände oder Kajaktouren auf dem Programm.
Nationalpark Mavrovo
Von Skopje geht es in etwa eineinhalb Stunden in den Nationalpark Mavrovo im Westen des Landes. Das größte Schutzgebiet Nordmazedoniens bietet Wälder, Bergdörfer und zahlreiche Aussichtspunkte. Die Region eignet sich für Wanderungen und eine Übernachtung in den Bergen.
Unesco-Welterbe Ohrid
Die nächste Etappe führt in zwei bis zweieinhalb Stunden nach Ohrid. Der Ohridsee zählt zu den ältesten und artenreichsten Seen der Welt. Gemeinsam mit der historischen Altstadt gehört er zum Unesco-Welterbe. Besucher können die Altstadt mit ihren engen Gassen, Aussichtspunkten und der Uferpromenade zu Fuß erkunden.
Für den Aufenthalt werden zwei Übernachtungen empfohlen.
Kloster Sveti Naum und Nationalpark Galicica
Etwa 30 Kilometer südlich von Ohrid liegt das Kloster Sveti Naum direkt am Seeufer. Anschließend bietet sich eine Fahrt durch den Nationalpark Galicica an. Die Höhenstraße verbindet den Ohridsee mit dem Prespasee und eröffnet zahlreiche Ausblicke auf beide Gewässer. Aussichtspunkte und Wanderwege laden zu Zwischenstopps ein.
Bitola und Nationalpark Pelister
Von Ohrid führt die Route in gut einer Stunde nach Bitola. Die Stadt ist für ihre breiten Boulevards und Cafés bekannt. Unweit davon befinden sich die Ausgrabungen der antiken Stadt Heraclea Lyncestis mit ihren Mosaiken und dem Theater.
Im nahegelegenen Nationalpark Pelister erwarten Besucher Wälder, Wanderwege und kühlere Temperaturen.
Antikes Stobi und die Tikves-Region
Auf dem Rückweg Richtung Skopje lohnt sich ein Halt in Stobi, einer der bedeutendsten antiken Ausgrabungsstätten Nordmazedoniens. Anschließend führt die Strecke durch die Tikves-Region, das wichtigste Weinanbaugebiet des Landes.
Kleine Weingüter und Restaurants bieten sich für eine Pause an, bevor die Rundreise in Skopje endet.
Zusätzlicher Ausflug nach Kokino
Wer einen weiteren Tag einplant, kann von Skopje aus die archäo-astronomische Fundstätte Kokino besuchen. Sie steht auf der Unesco-Tentativliste.
Tipps für die Fahrt mit dem Mietwagen
Sunny Cars empfiehlt, außerhalb geschlossener Ortschaften defensiv zu fahren und Nachtfahrten möglichst zu vermeiden. Auf Autobahnen wird streckenabhängig Maut erhoben. Bargeld in der Landeswährung Denar ist hilfreich, häufig werden aber auch Karten akzeptiert.
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt in der Regel 50 Kilometer pro Stunde innerorts, 80 außerorts, 110 auf Schnellstraßen und 130 Kilometer pro Stunde auf Autobahnen.
In den Bergregionen Mavrovo, Galicica und Pelister sollten Reisende die Wetterbedingungen berücksichtigen. Zwischen dem 15. November und dem 15. März sind Winterreifen vorgeschrieben. Warnweste und Abschleppseil gehören zur Pflichtausrüstung.

